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Jacqueline Jakob

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20181106094644 Jacqueline Jakob Freigestellt

Unser Leistungsausweis

Die EnAW unterstützt ihre Teilnehmer darin, die Zielvereinbarungen zu erarbeiten und mit dem Bund abzuschliessen, die Zielvorschläge für die Abgabebefreiung zu erarbeiten, dem Bund Bericht zu erstatten und die festgelegten Ziele zu erreichen. Bis Ende 2017 hatten über 3800 Unternehmen 2213 Zielvereinbarungen mit der EnAW abgeschlossen. Das entspricht knapp der Hälfte des gesamten CO2-Ausstosses der Wirtschaft.

Emissionen von 100 000 Einfamilienhausheizungen eingespart. 2017 setzten Unternehmen mit Zielvereinbarung Massnahmen mit einer Reduktionswirkung von rund 80 000 Tonnen CO2 um.

 

Bei nahezu konstantem Energieverbrauch konnte die CO2-Intensität dank den Hunderten zusätzlich umgesetzten Massnahmen auf unter 90 Prozent gesenkt werden. Die für 2020 vereinbarten Ziele werden damit deutlich übererfüllt. Im Vergleich zu 1990 stossen die Teilnehmer trotz starkem Wirtschaftswachstum über 30 Prozent weniger CO2 aus.

 

Unterschiedliche Beiträge

Die Beiträge der verschiedenen Teilnehmersegmente der EnAW an die CO2-Einsparungen sind unterschiedlich. Prozentual am tiefsten liegen die kleineren Emittenten im KMU-Modell. Ihre CO2-Intensität sank auf 86.3 Prozent. Den mengenmässig grössten Beitrag leisteten die Unternehmen im Energie-Modell. Sie wiesen 2017 neue Massnahmen in der Grössenordnung von 75 000 Tonnen CO2 aus und liegen nun bei einer Intensität von 89.8 Prozent. Um 0.7 Prozent oder 30 000 Tonnen sind die Emissionen der Industriebetriebe im Emissionshandelssystem gesunken.

 

VERDOPPELUNG IM FAHRZEUG- UND FAHRTENEFFIZIENZPROGRAMM

Die CO2-Emissionsreduktionen aus dem Fahrzeug- und Fahrteneffizienzprogramm konnten 2017 fast verdoppelt werden. Dies dank weiterer Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene. Für das Jahr 2017 kann eine Massnahmenwirkung von rund 18 000 Tonnen CO2 ausgewiesen werden.

 

Jährlicher Stromverbrauch der Stadt Bern kompensiert. Die Massnahmenwirkung von Strom beträgt mehr als eine Milliarde Kilowattstunden.

 

Die EnAW-Teilnehmer sparen 2017 bereits über 900 000 Megawattstunden Strom. Das sind rund 200 000 mehr als 2016. Zudem haben die Unternehmen noch knapp 200 000 Megawattstunden Ökostrom-Zertifikate hinzugekauft und damit ihr Engagement im Rahmen ihrer Zielvereinbarungen unterstrichen. Allein die Massnahmen von 2017 kompensieren den Stromverbrauch von 40 000 Haushalten.

 

GESAMTENERGIE

Werden die Einsparungen von Brennstoffen und Elektrizität zusammen betrachtet, ergibt sich ein ähnliches Bild: Die Teilnehmer aus dem KMU- und dem Energie-Modell haben 2017 Massnahmen mit einer totalen Wirkung von 500 000 Megawattstunden umgesetzt. Das ist zwar etwas weniger als im Vorjahr, dennoch befinden sie sich damit bereits weit über dem gesetzten Zielpfad. Die seit 2013 umgesetzten Massnahmen ergeben gesamthaft bis zum Jahr 2017 bereits eine Wirkung von über 2.7 Millionen Megawattstunden.

 

ENTWICKLUNG DER ENERGIEEFFIZENZ

Wird die Massnahmenwirkung mit dem Energieverbrauch verglichen, ergibt sich daraus das Mass, mit dem die Verbesserung der Energieeffizienz gemessen werden kann. Und zwar mit Einbezug von wachstumsbedingten Veränderungen. Vor fünf Jahren wurde das Ziel einer Effizienzsteigerung auf 105.5 Prozent bis 2020 festgelegt. Dieses Ziel wurde erfreulicherweise bereits übertroffen: Die Ist-Effizienz im Vergleich zu 2013 liegt heute bei 108.5 Prozent.