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20181106094644 Jacqueline Jakob Freigestellt

KLIMASCHUTZ UND ENERGIEEFFIZIENZ IM KANTON GRAUBÜNDEN

canton_logo

Das Wichtigste in Kürze

13 260
Tonnen CO2 reduziert
125 860
Megawattstunden Massnahmenwirkung Energie
335
Betriebsstätten nehmen teil
160
Grossverbraucher nehmen teil
13
Millionen Franken eingespart
  • EFFIZIENTE KOOPERATION

    Im Kanton Graubünden setzen Unternehmen an 335 Betriebsstätten ihre Klimaschutz- und Energieeffizienzziele mit dem Energie-Management der EnAW um. Die EnAW setzt seit 2001 als Intermediär zwischen Bund, Kantonen und den Unternehmen die im CO2- und Energiegesetz des Bundes und im Grossverbrauchermodell der Kantone (GVM*) formulierten Aufgaben der Wirtschaft um. Behörden und Unternehmen profitieren seit 2001 von dieser bewährten und effizienten Kooperation.

  • ERFOLGREICHES MODELL

    Die Schweiz hat sich für die Umsetzung der Klimaziele für eine Lenkungsabgabe entschieden, räumt aber den Unternehmen ein, alternativ zur Abgabe eine Verminderungsverpflichtung einzugehen. Die EnAW sorgt dafür, dass die Unternehmen ihre Verpflichtungen individuell und mit wirtschaftlichen Massnahmen erreichen. Die Resultate sind eindrücklich. Im Kanton Graubünden erzielen die seit 2013 umgesetzten Massnahmen eine jährliche Wirkung von 13 260 Tonnen CO2 und 125 860 Megawattstunden Energie.

  • ZUKUNFTSORIENTIERTE LÖSUNG

    Wirtschaftlicher Klimaschutz, wie die EnAW ihn umsetzt, hilft der Schweiz, die Klimaziele zu erreichen und kommt bei den Unternehmen gut an. Denn hinter dem energetischen Fitnessprogramm stecken für die Unternehmen nicht nur CO2- und Energieeinsparungen, sondern auch Schweizer Franken – Franken, die oft wieder in innovative Effizienzmassnahmen investiert werden. Im Kanton Graubünden waren es im Jahr 2020 rund 13 Millionen Franken.

* Grossverbraucher sind Unternehmen mit einem jährlichen Wärmeverbrauch von mehr als fünf Gigawattstunden oder einem Elektrizitätsverbrauch von mehr als 0.5 Gigawattstunden pro Betriebsstätte und Jahr.

Energieeffizienz steigt, CO2-Intensität sinkt

Mit den seit 2013 umgesetzten Massnahmen verbrauchen die Unternehmen im Kanton Graubünden 70 490 Megawattstunden weniger Energie. Die Energieeffizienz liegt bei 110.9 Prozent.

Mit den seit 2013 umgesetzten Massnahmen der Unternehmen im Kanton Graubünden ist der CO2-Ausstoss um 13 260 Tonnen gesunken. Heute liegt die CO2-Intensität bei 93.9 Prozent.

Der Schlüssel zum Erfolg: Wirtschaftliche Massnahmen

Jedes Unternehmen setzt einen individuellen Massnahmenkatalog um. Die Projekte sollen sich auch rechnen: Hinter jeder eingesparten Kilowattstunde und Tonne CO2 stecken ausgewiesene Payback-Zeiten. Das Repertoire ist mit über 300 standardisierten Massnahmen gross. Im Kanton Graubünden sind Massnahmen in den folgenden Bereichen die bisher grössten Klimaschutz- und Energieeffizienztreiber der Wirtschaft:

  • PRODUKT- UND PROZESSMASSNAHMEN

    41 180 MWh/a 2930 t CO2/a 4 117 930 CHF/a

    Hier stehen das Hinterfragen von Prozessanforderungen, Prozess- und Produktoptimierungen sowie Prozessumstellungen im Fokus. Pinch-Analysen sind dabei ein sehr nützliches Instrument und geben Investitionssicherheit. Pinch-Analysen werden vom Bundesamt für Energie (BFE) gefördert und sind deshalb zusätzlich interessant.

  • INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSTECHNIK UND ELEKTROGERÄTE

    13 085 MWh/a 31 t CO2/a 1 308 565 CHF/a

    Hier setzen die Massnahmen beispielsweise bei der Beschaffung von neuen Geräten an. So können beim Einsatz neuer Technologien grosse Effizienzsteigerungen erzielt werden. Aber auch Betriebsoptimierungen wie die Nutzung von Energiespareinstellungen oder das Vermeiden des Standby-Betriebs sowie das Ausschalten von Geräten bei Nichtgebrauch gehören in diese Kategorie. Solche Optimierungen können meist ohne grosse Investitionen und mit sehr guter Wirtschaftlichkeit umgesetzt werden.

  • PROZESSWÄRME

    11 565 MWh/a 1580 t CO2/a 1 156 345 CHF/a

    Typische Massnahmen im Bereich Prozesswärme sind zum Beispiel die Wärmerückgewinnung, Abwärmenutzung, der Verzicht auf Dampf- und Heisswasseranlagen, weitere Temperaturniveauabsenkungen, richtige Erzeugerdimensionierungen, Verbrennungsluftvorwärmung oder bedarfsgerechte Regelungen. Auch die vom BFE geförderte Pinch-Analyse kann hier zum Einsatz kommen.

Nachgefragt bei der Energiefachstelle des Kantons Graubünden

«DAS GROSSVERBRAUCHERMODELL IST EINE ERFOLGSGESCHICHTE.»

Michael Casutt, Projektleiter Energieeffizienz, Amt für Energie und Verkehr des Kantons Graubünden

  • WAS VERLANGT DER KANTON GRAUBÜNDEN VON DEN UNTERNEHMEN?

    Seit 2013 können Grossverbraucher gemäss kantonalem Energiegesetz zu einer Verbrauchsanalyse und zur Realisierung von zumutbaren Massnahmen zur Verbrauchsoptimierung verpflichtet werden. Im Kanton Graubünden trifft dies auf rund 200 Unternehmen zu.

  • SIND DIE BÜNDNER UNTERNEHMEN AUF KURS?

    Die Umsetzung des Grossverbrauchermodells im Kanton Graubünden kann als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. So sind die Grossverbraucher heute grossmehrheitlich im Besitz einer Zielvereinbarung oder einer Energieverbrauchsanalyse mit deklarierten Massnahmen.

  • WELCHE ROLLE SPIELT DIE ENAW DABEI?

    Es ist für uns entlastend und erleichternd, einen zuverlässigen Partner wie die EnAW an unserer Seite zu haben. Wir können davon ausgehen, dass wenn eine Zielvereinbarung zwischen einem Unternehmen und dem Bund mithilfe der EnAW unterzeichnet wurde, sich dieses Unternehmen auf dem richtigen Weg befindet. Auf diese Unterstützung zählen wir auch künftig.

  • IHR PERSÖNLICHES FAZIT?

    Die Unternehmen sparen mit der Umsetzung von wirtschaftlichen Massnahmen Betriebskosten und erreichen die in der Energie- und CO2-Gesetzgebung verankerten Ziele. Energieagenturen wie die EnAW begleiten Unternehmen dabei und machen ihnen das Energiesparen und damit auch das Kostensenken einfach.

Praxisbeispiele im Kanton Graubünden

    • 24.07.2019  • Konkret

      ENERGIE TANKEN ODER SPAREN? IN SCUOL GEHT BEIDES

      Seit 1999 baut er die Hotelgruppe Belvédère Hotels Scuol mit den Häusern Belvédère, Belvair und GuardaVal auf. 2018 wurde er zum Hotelier des Jahres gekürt. Kurt Baumgartner ist Gastgeber mit Herzblut. Neben ausgezeichnetem Service für den Gast glänzt der gelernte Koch vor allem mit Innovationskraft, Nachhaltigkeitsgedanken und einer grossen Portion Leidenschaft. Diese teilt er sich in Sachen Energie mit seinem Berater der EnAW, Daniel Schneiter – mit Erfolg.

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    • 07.05.2019  • Konkret

      ENERGIEEFFIZIENT BIS AUF DIE KNOCHEN

      Was Energieeffizienz und Forschung gemeinsam haben? Innovatives Denken. Genau das liegt in der DNA der AO Foundation: Vor 60 Jahren begründete das Davoser Forschungsinstitut die Behandlung von Knochenbrüchen mit Schrauben, Platten und Marknägel. Nicht minder innovativ wird im Landwassertal am Energie-Management geschraubt. Seit 2014 ist die Stiftung Teilnehmerin der EnAW und versetzt mit ihren Einsparungen sogar den EnAW-Berater in Staunen.

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    • 10.12.2018  • Konkret

      EIN HOTEL DER ZUKUNFT

      In Arosa steht das wahrscheinlich grünste Hotel der Schweiz. Dank eines einzigartigen Energiekonzepts kommt das Valsana Hotel & Appartements praktisch ohne fossile Energien aus. Ökologie und Nachhaltigkeit bilden die Grundpfeiler des neu eröffneten Hauses. Die Tschuggen Hotel Group setzt damit neue Standards für eine nachhaltige Hotellerie – unterstützt wird sie dabei von der EnAW.

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Leistungen in ausgewählten Kantonen

Gesamt- daten Schweiz
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