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Science Based Targets initiative

Die Science Based Targets Initiative (SBTi) ist eine Initiative verschiedener internationaler Organisationen. Sie richtet sich an Unternehmen weltweit und fordert diese zu freiwilligen Klimazielen auf. Die Science Based Targets spezifizieren, in welchem Ausmass und wie schnell die Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen senken müssen, um im Einklang mit dem Pariser Abkommen die globale Erwärmung auf 1.5 °C zu begrenzen. Um dieses globale Ziel einzuhalten, sind sehr ambitionierte und schnelle Emissionsreduktionen notwendig.

Wir begleiten Ihr Unternehmen bei der Teilnahme an der SBTi

Die Science Based Targets Initiative (SBTi) ist eine Initiative verschiedener internationaler Organisationen. Sie richtet sich an Unternehmen weltweit und fordert diese zu freiwilligen Klimazielen auf. Die Science Based Targets spezifizieren, in welchem Ausmass und wie schnell die Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen senken müssen, um im Einklang mit dem Pariser Abkommen die globale Erwärmung auf 1.5 °C zu begrenzen. Um dieses globale Ziel einzuhalten, sind sehr ambitionierte und schnelle Emissionsreduktionen notwendig.

Auch zahlreiche Schweizer Unternehmen beteiligen sich an der Initiative, darunter befinden sich viele EnAW-Teilnehmer. Die Zahl der teilnehmenden Firmen wächst schnell. Für KMU besteht ein vereinfachtes Verfahren. Als KMU gelten bei SBTi unabhängige Unternehmen mit maximal 500 Mitarbeitenden (dabei sind Tochterunternehmen einzuschliessen).

Unternehmen engagieren sich aus unterschiedlichen Gründen bei der SBTi – sei es aufgrund der eigenen Nachhaltigkeitsstrategie oder aufgrund der Erwartungen von Kunden bzw. Investoren. Insbesondere im Bereich der Lebensmittelindustrie ist SBTi sehr stark am Wachsen, da die Detailhändler flächendeckend diese Vorgabe an ihre Lieferanten machen.

So unterstützen wir Sie

Eine bestehende Zielvereinbarung mit der EnAW ist insbesondere für KMU eine gute Voraussetzung, um einfach eine Teilnahme bei der SBTi anzugehen. Dank der Zielvereinbarung und dem Monitoring ist ein bestimmter Teil der benötigten Daten bereits vorhanden, es liegen Vorschläge für Reduktionsmassnahmen vor und die Unternehmen verfügen bereits über ein Energie- und CO2-Management. Die EnAW begleitet KMU unkompliziert durch den Anmeldeprozess und legt mit dem Unternehmen die jährlich zu rapportierenden Daten fest.

Bei grösseren Unternehmen kann die EnAW in unterschiedlicher Tiefe bei der SBTi-Anmeldung wie auch bei der Datenbeschaffung unterstützen, je nach Bedürfnis des Kunden.

Der Aufwand und die Kosten für diese Dienstleistung werden individuell auf die Komplexität des Unternehmens abgestimmt.

In Kürze: was bedeutet die Teilnahme bei der SBTi für Ihr Unternehmen?

  KMU Unternehmen mit > 500 Mitarbeitenden
Schritte bis zu einem Klimaziel mit SBTi Nachdem die benötigten Daten zu den Emissionen Ihres Unternehmens und den methodischen Entscheiden vorliegen, kann Ihr Unternehmen angemeldet werden. Nach der Einreichung einer Absichtserklärung hat das Unternehmen 2 Jahre Zeit für die Bilanzierung der Treibhausgas-Emissionen und das Setzen eines Ziels. Das Ziel wird eingereicht und von SBTi validiert.
Art der Zielsetzung Es wird ein Standard-Reduktionsziel gesetzt (absoluter Zielpfad) Für schnell wachsende Unternehmen kann ein Intensitätsziel gewählt werden – ansonsten ein absolutes Reduktionsziel. Für wenige Branchen stehen sektorielle Ziele zur Verfügung.
Einmalige Gebühr seitens SBTi (für Anmeldung und Validierung. Es gibt keine laufenden Kosten) 1000 USD Ab 9500 USD
Kosten EnAW Individuell gemäss Offerte
Veröffentlichung Teilnehmende Unternehmen werden auf der SBTi-Webseite kommuniziert.
Jährliche Aktivität Das Unternehmen veröffentlicht jährlich die Emissionen sowie den Zielerreichungsgrad (i.d.R. auf der unternehmenseigenen Webseite) – diese Monitoring-Daten müssen nicht bei SBTi eingereicht werden.
Konsequenzen bei Zielverfehlung Als freiwillige Initiative gibt es mit SBTi keine Konsequenzen bei Zielverfehlung.

Was sind die wichtigsten methodischen Unterschiede zwischen Zielen bei SBTi und bei den Zielvereinbarungen mit der EnAW?

  • Konstruktion der Ziele: während die Ziele bei der SBTi «top down» konstruiert werden, basieren die Zielvereinbarungen auf dem individuellen Potenzial von Reduktionsmassnahmen im Unternehmen («bottom up»-Ansatz).
  • Unternehmens-Perimeter: die SBTi bzw. die zugrunde liegende Methode «Greenhouse Gas Protocol» gibt Anforderungen an den Unternehmens-Perimeter vor. Vereinfacht gesagt muss ein Unternehmen auch seine Tochterunternehmen / Beteiligungen berücksichtigen. Bei den Zielvereinbarungen ist die Wahl des Unternehmens-Perimeters flexibler. Bei KMU sind die Perimeter häufig deckungsgleich, bei grösseren Unternehmen kann es bedeutsame Abweichungen geben.
  • Emissions-Perimeter: der grösste Unterschied besteht darin, dass bei den SBTi auch vor- und nachgelagerte Emissionen erfasst werden (Scope 2 und 3). Bei den Zielvereinbarungen stehen die direkten Emissionen im Unternehmen im Fokus, i.d.R. aus Brennstoffen (basierend auf der gesetzlichen Grundlage). Mit minimalem Zusatzaufwand können mit einer Zielvereinbarung die Emissionen aus Scope 1 und 2 abgedeckt werden – für die Emissionen aus Scope 3 arbeitet die EnAW, wo nötig mit spezialisierten Partnern zusammen.

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