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20181106094644 Jacqueline Jakob Freigestellt

KLIMASCHUTZ UND ENERGIEEFFIZIENZ IM KANTON SOLOTHURN

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Das Wichtigste in Kürze

25 300
Tonnen CO2 reduziert
129 800
Megawattstunden Massnahmenwirkung Energie
218
Betriebsstätten nehmen teil
104
Grossverbraucher nehmen teil
13
Millionen Franken eingespart
  • EFFIZIENTE KOOPERATION

    Im Kanton Solothurn setzen Unternehmen an 218 Betriebsstätten ihre Klimaschutz- und Energieeffizienzziele mit dem Energie-Management der EnAW um. Die EnAW setzt seit 2001 als Intermediär zwischen Bund, Kantonen und den Unternehmen die im CO2- und Energiegesetz des Bundes und im Grossverbrauchermodell der Kantone (GVM*) formulierten Aufgaben der Wirtschaft um. Behörden und Unternehmen profitieren seit 2001 von dieser bewährten und effizienten Kooperation.

  • ERFOLGREICHES MODELL

    Die Schweiz hat sich für die Umsetzung der Klimaziele für eine Lenkungsabgabe entschieden, räumt aber den Unternehmen ein, alternativ zur Abgabe eine Verminderungsverpflichtung einzugehen. Die EnAW sorgt dafür, dass die Unternehmen ihre Verpflichtungen individuell und mit wirtschaftlichen Massnahmen erreichen. Die Resultate sind eindrücklich. Im Kanton Solothurn erzielen die seit 2013 umgesetzten Massnahmen eine jährliche Wirkung von 25 300 Tonnen CO2 und 129 800 Megawattstunden Energie.

  • ZUKUNFTSORIENTIERTE LÖSUNG

    Wirtschaftlicher Klimaschutz, wie die EnAW ihn umsetzt, hilft der Schweiz, die Klimaziele zu erreichen und kommt bei den Unternehmen gut an. Denn hinter dem energetischen Fitnessprogramm stecken für die Unternehmen nicht nur CO2- und Energieeinsparungen, sondern auch Schweizer Franken – Franken, die oft wieder in innovative Effizienzmassnahmen investiert werden. Im Kanton Solothurn waren es im Jahr 2018 rund 13 Millionen Franken.

* Grossverbraucher sind Unternehmen mit einem jährlichen Wärmeverbrauch von mehr als fünf Gigawattstunden oder einem Elektrizitätsverbrauch von mehr als 0.5 Gigawattstunden pro Betriebsstätte und Jahr.

Energieeffizienz steigt, CO2-Intensität sinkt

Mit den seit 2013 umgesetzten Massnahmen verbrauchen die Unternehmen im Kanton Solothurn 45 300 Megawattstunden weniger Energie. Die Energieeffizienz liegt bei 108.2 Prozent.

Mit den seit 2013 umgesetzten Massnahmen der Unternehmen im Kanton Solothurn ist der CO2-Ausstoss um 25 300 Tonnen gesunken. Heute liegt die CO2-Intensität bei 85.9 Prozent.

Der Schlüssel zum Erfolg: Wirtschaftliche Massnahmen

Jedes Unternehmen setzt einen individuellen Massnahmenkatalog um. Die Projekte sollen sich auch Rechnen: Hinter jeder eingesparten Kilowattstunde und Tonne CO2 stecken ausgewiesene Payback-Zeiten. Im Kanton Solothurn sind Massnahmen in den folgenden Bereichen die bisher grössten Klimaschutz- und Energieeffizienztreiber der Wirtschaft:

  • PROZESSWÄRME

    42 500 MWh/a 6600 t CO2/a 4 429 800 CHF/a

    Typische Massnahmen im Bereich Prozesswärme sind zum Beispiel die Wärmerückgewinnung, Abwärmenutzung, der Verzicht auf Dampf- und Heisswasseranlagen, weitere Temperaturnivauabsenkungen, richtige Erzeugerdimensionierungen, Verbrennungsluftvorwärmung oder bedarfsgerechte Regelungen. Auch die vom Bundesamt für Energie (BFE) geförderte Pinch-Analyse kann hier zum Einsatz kommen.

  • PRODUKT- UND PROZESSMASSNAHMEN

    25 600 MWh/a 3500 t CO2/a 2 556 300 CHF/a

    Hier stehen das Hinterfragen von Prozessanforderungen, Prozess- und Produktoptimierungen sowie Prozessumstellungen im Fokus. Pinch-Analysen sind dabei ein sehr nützliches Instrument und geben Investitionssicherheit. Pinch-Analysen werden vom BFE gefördert und sind deshalb zusätzlich interessant.

  • LÜFTUNG UND KLIMAKÄLTE

    9900 MWh/a 1100 t CO2/a 993 300 CHF/a

    Eine richtige Dimensionierung der Kälteanlagen, Wärmedämmung, der Einsatz effizienter Antriebe, Temperaturniveauerhöhungen oder freies Kühlen (free cooling) sind mögliche Massnahmen, die im Bereich Lüftung und Klimakälte umgesetzt werden können. Aber auch Betriebsoptimierungen ohne grosse Investitionen und mit sehr guter Wirtschaftlichkeit wie eine bedarfsgerechte Regelung gehören hierher.

Nachgefragt bei der Energiefachstelle des Kantons Solothurn

«DER KANTON SOLOTHURN SETZT AUF DAS PRINZIP DER FREIWILLIGKEIT.»

Urban Biffiger, Leiter Energiefachstelle des Kantons Solothurn

  • WAS VERLANGT DER KANTON SOLOTHURN VON DEN UNTERNEHMEN?

    Grossverbraucher können verpflichtet werden, ihren Energieverbrauch zu analysieren und zumutbare Massnahmen zur Verbrauchsoptimierung zu realisieren. Anders als andere Kantone setzen wir auf das Prinzip der Freiwilligkeit. Aus Überzeugung, denn jedes Unternehmen, das weiss, wie es Energiekosten einsparen kann, wird zu sinnvollen Lösungen Hand bieten.

  • SIND DIE UNTERNEHMEN AUF KURS?

    Die Unternehmen haben bereits viel in die Energieeffizienz investiert. Die meisten haben Zielvereinbarungen unterschrieben. Dabei erhalten sie nicht nur Unterstützung von der EnAW, sondern auch vom Kanton.

  • WAS BRINGT EINE ZIELVEREINBARUNG?

    Sie lässt Unternehmen den Freiraum, sich für Massnahmen mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis zu entscheiden. Zudem bietet sie auch Synergien beim Vollzug der kantonalen und eidgenössischen Gesetze wie zum Beispiel dem CO2-Gesetz.

  • IHR PERSÖNLICHES FAZIT?

    Die Energie-Agentur der Wirtschaft ist ein wertvoller Partner, um der Energie- und CO2-Gesetzgebung von Bund und Kantonen gerecht zu werden. Energie sparen und damit Kosten senken gehen mit der EnAW Hand in Hand.

Praxisbeispiele im Kanton Solothurn

    • 25.05.2018  • Konkret

      DEN HÄRTETEST BESTANDEN

      Die Härterei Gerster AG betreibt ein energieintensives Geschäft und ist sich dieser Verantwortung bewusst. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz haben im Familienunternehmen höchste Priorität. Zusammen mit der EnAW hat das Unternehmen nun das gesamte Lüftungssystem saniert, optimiert und digitalisiert. So spart die Härterei pro Jahr 76 000 Franken an Energiekosten.

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    • 08.12.2011  • Konkret

      SBB: Das Bahntechnik-Center Hägendorf ergreift über 100 Klimaschutzmassnahmen

      Die Schweizerischen Bundesbahnen sind dabei, ihren gesamten Betrieb klimafreundlicher zu gestalten. Das Beispiel des Bahntechnik-Centers Hägendorf zeigt, dass es sich um eine gewaltige Aufgabe handelt, die sich nicht im Handumdrehen bewältigen lässt.

Leistungen in ausgewählten Kantonen

Kanton Wallis Kanton Thurgau Kanton Appenzell Innerrhoden Kanton Appenzell Ausserrhoden Kanton Schaffhausen Kanton Obwalden Kanton Nidwalden Kanton Basel-Stadt Kanton Basel-Landschaft Kanton Solothurn Kanton Zug Kanton Zürich Kanton St. Gallen Kanton Aargau Kanton Luzern Kanton Glarus Kanton Schwyz Kanton Uri Kanton Tessin Kanton Jura Kanton Graubünden Kanton Neuenburg Kanton Genf Kanton Freiburg Kanton Waadt Kanton Bern

Mehr zum Thema

  • Gesetzlicher Rahmen

    Wir beraten Unternehmen individuell und zeigen den optimalen Weg auf, wie die gesetzlichen Verpflichtungen unkompliziert und wirtschaftlich erfüllt werden können.

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  • TÄTIGKEITSBERICHT 2017/2018

    Die 3852 Unternehmen, die am Energie-Management der EnAW teilnehmen, konnten seit 2001 umgerechnet die zweifachen, jährlichen CO2-Emissionen der Stadt Zürich einsparen. Weitere Zahlen und spannende Geschichten gibt’s im Tätigkeitsbericht der EnAW.

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