×

Rechnen Sie selbst!

Berechnen Sie die Vorteile Ihrer Teilnahme.

×

Heute für Sie da:
Rochus Burtscher

Die EnAW kontaktieren (overlay)

Oder kontaktieren Sie uns einfach telefonisch:
+41 44 421 34 45

Sending
burtscher_kontakt

KLIMASCHUTZ UND ENERGIEEFFIZIENZ IM KANTON AARGAU

canton_logo

Das Wichtigste in Kürze

97 510
Tonnen CO2 reduziert
437 970
Megawattstunden Massnahmenwirkung Energie
642
Betriebsstätten nehmen teil
386
Grossverbraucher nehmen teil
43
Millionen Franken eingespart
  • EFFIZIENTE KOOPERATION

    Im Kanton Aargau setzen Unternehmen an 642 Betriebsstätten ihre Klimaschutz- und Energieeffizienzziele mit dem Energie-Management der EnAW um. Die EnAW setzt seit 2001 als Intermediär zwischen Bund, Kantonen und den Unternehmen die im CO2- und Energiegesetz des Bundes und im Grossverbrauchermodell der Kantone (GVM*) formulierten Aufgaben der Wirtschaft um. Behörden und Unternehmen profitieren seit 2001 von dieser bewährten und effizienten Kooperation.

  • ERFOLGREICHES MODELL

    Die Schweiz hat sich für die Umsetzung der Klimaziele für eine Lenkungsabgabe entschieden, räumt aber den Unternehmen ein, alternativ zur Abgabe eine Verminderungsverpflichtung einzugehen. Die EnAW sorgt dafür, dass die Unternehmen ihre Verpflichtungen individuell und mit wirtschaftlichen Massnahmen erreichen. Die Resultate sind eindrücklich. Im Kanton Aargau erzielen die seit 2013 umgesetzten Massnahmen eine jährliche Wirkung von 97 510 Tonnen CO2 und 437 970 Megawattstunden Energie.

  • ZUKUNFTSORIENTIERTE LÖSUNG

    Wirtschaftlicher Klimaschutz, wie die EnAW ihn umsetzt, hilft der Schweiz, die Klimaziele zu erreichen und kommt bei den Unternehmen gut an. Denn hinter dem energetischen Fitnessprogramm stecken für die Unternehmen nicht nur CO2- und Energieeinsparungen, sondern auch Schweizer Franken – Franken, die oft wieder in innovative Effizienzmassnahmen investiert werden. Im Kanton Aargau waren es im Jahr 2019 rund 42 Millionen Franken.

* Grossverbraucher sind Unternehmen mit einem jährlichen Wärmeverbrauch von mehr als fünf Gigawattstunden oder einem Elektrizitätsverbrauch von mehr als 0.5 Gigawattstunden pro Betriebsstätte und Jahr.

Energieeffizienz steigt, CO2-Intensität sinkt

Mit den seit 2013 umgesetzten Massnahmen verbrauchen die Unternehmen im Kanton Aargau 156 545 Megawattstunden weniger Energie. Die Energieeffizienz liegt bei 112.3 Prozent.

Mit den seit 2013 umgesetzten Massnahmen der Unternehmen im Kanton Aargau ist der CO2-Ausstoss um 97 510 Tonnen gesunken. Heute liegt die CO2-Intensität bei 86.5 Prozent.

Der Schlüssel zum Erfolg: Wirtschaftliche Massnahmen

Jedes Unternehmen setzt einen individuellen Massnahmenkatalog um. Die Projekte sollen sich auch Rechnen: Hinter jeder eingesparten Kilowattstunde und Tonne CO2 stecken ausgewiesene Payback-Zeiten. Im Kanton Aargau sind Massnahmen in den folgenden Bereichen die bisher grössten Klimaschutz- und Energieeffizienztreiber der Wirtschaft:

  • PROZESSWÄRME

    120 520 MWh/a 24 590 t CO2/a 12 052 210 CHF/a

    Typische Massnahmen im Bereich Prozesswärme sind zum Beispiel die Wärmerückgewinnung, Abwärmenutzung, der Verzicht auf Dampf- und Heisswasseranlagen, weitere Temperaturnivauabsenkungen, richtige Erzeugerdimensionierungen, Verbrennungsluftvorwärmung oder bedarfsgerechte Regelungen. Auch die vom Bundesamt für Energie (BFE) geförderte Pinch-Analyse kann hier zum Einsatz kommen.

  • PRODUKT- UND PROZESSMASSNAHMEN

    94 375 MWh/a 11 800 t CO2/a 9 437 430 CHF/a

    Hier stehen das Hinterfragen von Prozessanforderungen, Prozess- und Produktoptimierungen sowie Prozessumstellungen im Fokus. Pinch-Analysen sind dabei ein sehr nützliches Instrument und geben Investitionssicherheit. Pinch-Analysen werden vom BFE gefördert und sind deshalb zusätzlich interessant.

  • LÜFTUNG UND KLIMAKÄLTE

    44 930 MWh/a 51 300 t CO2/a

    Eine richtige Dimensionierung der Kälteanlagen, Wärmedämmung, der Einsatz effizienter Antriebe, Temperaturniveauerhöhungen oder freies Kühlen (free cooling) sind mögliche Massnahmen, die im Bereich Lüftung und Klimakälte umgesetzt werden können. Aber auch Betriebsoptimierungen ohne grosse Investitionen und mit sehr guter Wirtschaftlichkeit wie eine bedarfsgerechte Regelung gehören hierher.

Nachgefragt bei der Energiefachstelle des Kantons Aargau

«DIE UNTERNEHMEN SIND AUF KURS.»

Adrian Fahrni, Leiter Abteilung Energie, Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau

  • WAS VERLANGT DER KANTON AARGAU VON DEN UNTERNEHMEN?

    Gestützt auf das kantonale Energiegesetz vom 1. September 2012 vollzieht der Kanton Aargau die Grossverbraucher-Bestimmungen zur Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen. Im Aargau gibt es rund 600 Grossverbraucher, die meisten von ihnen haben Zielvereinbarungen unterschrieben.

  • HABEN DIE UNTERNEHMEN IHRE ZIELE ERFÜLLT?

    Anders als in anderen Kantonen hat sich der Kanton Aargau keine jährliche Zielgrösse in Bezug auf die Einsparung gesteckt. Unser Ziel ist es, dass wirtschaftlich zumutbare Massnahmen umgesetzt werden. Viele Unternehmen haben viel in die Energieeffizienz investiert und sind wir auf einem sehr guten Kurs.

  • WELCHE ROLLE SPIELT DIE ENAW DABEI?

    Die EnAW erleichtert uns die Umsetzung der Gesetze und macht unsere Arbeit effizienter.

  • IHR PERSÖNLICHES FAZIT?

    Ich bin der Meinung, dass die Komplexität sowie der administrative Aufwand für die Unternehmen bei der Inanspruchnahme und Teilnahme von nationalen Programmen reduziert werden sollten. Es braucht die richtigen Rahmenbedingungen, um Investitionen zu tätigen. Gepaart mit den erforderlichen und nachgefragten Informationen sind das Aspekte, die Unternehmen ermuntern, auch weiterhin in Energieeffizienz und somit in den Standort Schweiz zu investieren.

Praxisbeispiele im Kanton Aargau

    • 17.01.2019  • Konkret

      DIE EFFIZIENTESTE WASCHANLAGE DER SCHWEIZ

      350 000 Gemüsekisten durchlaufen täglich das Gebinde Logistik Center in Villmergen. Um diese Menge zu bewältigen und die Abläufe möglichst effizient und energiesparend zu halten, arbeitet das Unternehmen seit über 15 Jahren mit der EnAW zusammen.

      Mehr
    • 19.03.2018  • Konkret

      ENERGIEEFFIZIENT REAGIEREN

      Seit 2008 setzt die BASF Schweiz AG am Chemiestandort Kaisten auf die Unterstützung der EnAW. Dank regelmässiger Analyse der Betriebsprozesse sowie enger Betreuung durch die EnAW hat das Unternehmen seinen CO2-Ausstoss um jährlich rund 5000 Tonnen gesenkt.

    • 08.03.2018  • Konkret

      FRUCHTBARE ZUSAMMENARBEIT

      Eine nachhaltige Wertschöpfung steht bei Syngenta im Vordergrund. Das Agrarunternehmen ermittelt darum in Zusammenarbeit mit der EnAW stetig Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz. Mit Erfolg: Innert zwei Jahren hat Syngenta ihre jährlichen CO2-Emissionen in der Schweiz um mehr als 12 000 Tonnen reduziert.

Leistungen in ausgewählten Kantonen

Gesamt- daten Schweiz
map_ch VD VS NE BE SO BS BL AG ZH JU SH TG SG AI AR GR GL SZ ZG LU NW OW UR TI FR VD GE GE VS VD NE BE SO BS BL AG ZH JU SH TG SG AI AR GR GL SZ ZG LU NW OW UR TI FR GE GE