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Elektrische Antriebe: Der systemische Ansatz zahlt sich aus

11.09.2025

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Nachfolgend berichten ein Fachhochschulprofessor und ein EnAW-Berater über ein beträchtliches Stromeinsparpotenzial, das mithilfe eines Programms des Bundes – INCITE – konsequent ausgeschöpft werden soll.

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Die Bezeichnung «elektrische Antriebe» (nachfolgend EA) umfasst Pumpen, Ventilatoren, Kompressoren für Luft und Kälte sowie alle anderen Geräte, die von einem Elektromotor angetrieben werden. 

Auf die EA entfallen 80 Prozent des Stromverbrauchs in der Industrie und 50 Prozent des schweizweiten Stromverbrauchs. Weil diese Systeme allgegenwärtig sind, bergen sie ein sehr grosses Potenzial für Energieeinsparungen.

Nicolas Macabrey, EnAW-Berater, beziffert im Artikel die mögliche Stromeinsparung von EA auf 20 bis 40 Prozent, in Extremfällen sogar auf 75 Prozent. Seiner Ansicht nach brauche es bei jedem EA-System eine ganzheitliche Sichtweise, indem die Funktionsweise und die Dimensionierung im Hinblick auf den effektiven Bedarf betrachtet werden.

Prof. Andrea Vezzini von der Berner Hochschule in Biel hebt im Videointerview u. a. genau diesen wichtigen Punkt hervor und schätzt, dass die Optimierung eines ganzen EA-Systems einen Beitrag von 60 Prozent zur gesamten Stromeinsparung leisten kann.

Für die EA gibt es seit 2023 ein Programm des Bundes, INCITE, das Methoden, Instrumente und spezifische Unterstützung bietet, um dieses Einsparpotenzial dezidiert auszuschöpfen, siehe Kasten.

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