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In der neusten Ausgabe von «FOKUS KMU – Alle sind Wirtschaft» dreht sich alles um die Themen Energiesparen und Ressourcen in den Betrieben. Ganz vorne mit dabei: zwei EnAW-Unternehmen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch einiges gemeinsam haben.

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Die Tschopp Holzindustrie AG ist das einzige Schalungsplattenwerk und der grösste Pellets-Hersteller der Schweiz. Und ein Vorreiter in Sachen Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft: «Die Optimierung der Energieeffizienz und die Schliessung des Holzkreislaufs sind für uns entscheidende Faktoren, um auf dem Markt zu bestehen», sagt Daniel Tschopp, Geschäftsleitung Tschopp Holzindustrie AG. Das brauche eine klare Strategie, die volle Überzeugung und ein konsequentes Vorgehen.

Effiziente Gemeinde

Gleichzeitig dreht auch die Einwohnergemeinde Trimbach an den richtigen energetischen Schrauben, um Energie zu sparen. Martin Bühler, Gemeindepräsident der Einwohnergemeinde Trimbach erklärt: «Energie ist ein strategisches Thema. Klimaschutz ist das Gebot der Stunde. Da können wir als Gemeinde Trimbach nicht zurückstehen.» Gemeinsam mit EnAW-Beraterin Beatrice Schaffner wird der Gemeindebetrieb durchleuchtet und entsprechende Sparmassnahmen eruiert. Auch wenn der Energieverbrauch überschaubar ist, ist das Sparpotenzial gross.

EnAW-Berater im Talk

«Energiesparen ist in aller Munde», sagt EnAW-Berater Angelo Lozza im Talk mit Henrique Schneider, dem stellvertretenden Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv. Gemeinsam reden die beiden im Studio von FOKUS KMU über die Themen Mangellage, Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung. Dass dabei kein Unternehmen zu klein und keine Herausforderung zu gross ist, erläutern die beiden im gemeinsamen Talk. «KMU haben ein Interesse, immer wieder Energie zu sparen», sagt Schneider. «Denn Energie ist teuer und was teuer ist, will man nicht verschwenden.»

Weitere Informationen

Die Gewinde Ziegler AG produziert im Solothurnischen Horriwil Gewinde jeglicher Art. Der Produktionsprozess ist energieintensiv, hohe Energiekosten sind Teil des Geschäfts. Um dem entgegenzuwirken, schraubt der Familienbetrieb in Zusammenarbeit mit der EnAW kontinuierlich an der Energieeffizienz. Ein gutes Beispiel dafür, wie einfache Betriebsoptimierungen und gezielte Investitionen Grosses bewirken.

Stromintensives Geschäft: Die Gewinde Ziegler AG setzt in Zusammenarbeit mit der EnAW auf Betriebs- und Prozessoptimierung.

Drehen, Härten, Schleifen: Die Gewinde Ziegler AG produziert in Horriwil massangefertigte Gewinde und Spindeln in sämtlichen Grössenausführungen für die ganze Welt. Ob für den Hydraulikersatz in der Wasserkraft, für Schleusen oder grosse Wellen für Verlader und Schiffe – die Produkte, die die Gewinde Ziegler verlassen, finden eine breite Anwendung. Reto Ziegler führt den Familienbetrieb mit rund 80 Mitarbeitenden in dritter Generation. Seine Unternehmensphilosophie? Stete Weiterentwicklung. «Wir sind sehr entscheidungsfreudig und offen gegenüber neuen Prozessen», sagt Ziegler. Entsprechend ist der Betrieb seit der Firmengründung im Jahr 1932 stetig gewachsen. Als neuster Zuwachs kam 2014 die Härterei dazu. 2019 realisierte das Unternehmen den Neubau der Härterei. Seither können alle Prozesse inhouse durchgeführt werden.

Stromintensives Geschäft

«In unserer Härterei können wir nun bis zu zehn Meter lange Wellen bei bis zu 1100 Grad Celsius hängend bearbeiten», so der Geschäftsführer. Das sei ziemlich exklusiv. Denn die Härterei, also die wärmetechnische Veredelung eines Wertstoffes, bieten heute in der Schweiz nicht mehr so viele Firmen an. Was exklusiv ist, ist aber auch stromintensiv: «Die Härterei braucht grosse Energiemengen», weiss Daniel Kaufmann. Er ist für das Qualitätsmanagement zuständig und arbeitet seit vielen Jahren im Betrieb. «Wir betreiben nur einen kleinen Teil unserer Anlagen mit Gas, der Rest ist elektrisch betrieben.» Strom spielt also die Hauptrolle. Energetische Herausforderungen gebe es immer, sagt Ziegler. «Da unser Betrieb aber sehr stromintensiv ist, bereitet mir die Zukunft im Hinblick auf die Stromversorgung gerade etwas Sorgen», gibt der Geschäftsführer zu.

«Wir sind zwar Grossverbraucher, aber ein kleines Unternehmen. Die Unterstützung der EnAW ermöglicht uns ein sinnvolles Energie-Management.»

Daniel Kaufmann, Qualitätsmanagement Gewinde Ziegler AG

Geschätzte Zusammenarbeit

«Grundsätzlich sind wir alle zum Energiesparen erzogen worden», so Ziegler. Die Umsetzung während des laufenden Tagesgeschäfts kann aber ganz schön herausfordernd sein. «Wir sind zwar Grossverbraucher, aber ein kleines Unternehmen. Da ist es nicht immer ganz einfach, alles unter einen Hut zu bringen», weiss Kaufmann. Hier kommt die EnAW ins Spiel. Im Rahmen der CO2-Abgabe wurde das Unternehmen auf das Angebot der EnAW aufmerksam. «Die EnAW ist für uns der sachdienliche Weg, um die politischen Anforderungen zu erfüllen», so Kaufmann. Dank der EnAW habe man den Fokus auf das Energie-Management geschärft.

Stetige Optimierung als Erfolgsrezept

In der Zielvereinbarung sind 26 Massnahmen festgehalten. «Davon hat die Gewinde Ziegler in den letzten fast zehn Jahren diverse umgesetzt», weiss der EnAW-Berater Michael Grässle. Darunter sind auch viele Betriebsoptimierungsmassnahmen, so zum Beispiel die Abwärmenutzung der Druckluftkompressoren oder die Abwärmenutzung der Kältemaschinen. Allein durch die Umsetzung dieser Massnahmen spart die Gewinde Ziegler pro Jahr rund 60 Tonnen CO2 ein. Aber auch Optimierungen an Heizung- und Kälteerzeugung, der Ersatz und die Optimierung der Drucklufterzeugung, der Beleuchtungsersatz oder die Installation von Zeitschaltuhren und Bewegungsmeldern bei Lüftung und Beleuchtung verbessern die Energiebilanz in Horriwil. «Wir sind dem gesetzten Ziel jedes Jahr etwas vorausgeeilt», sagt Kaufmann nach einem Blick in die Unterlagen. «Das ist nicht zuletzt auch den kleineren Massnahmen zu verdanken.»

Weg vom Gas

Aktuell ist die Firma daran, eine Wärmepumpe zu installieren. Damit wird eine der grösseren, noch offenen Massnahmen in der gemeinsamen Zielvereinbarung mit dem Bund umgesetzt. «Dadurch, dass die Wärme dem Heizungsnetz zugeführt wird, spart die Gewinde Ziegler eine Menge Erdgas», erklärt Grässle. Konkret wird die neue Wärmepumpe pro Jahr rund 340 Megawattstunden Erdgas ersetzen. Das entspricht fast 70 Tonnen CO2. Bei der Umsetzung werde in einem ersten Schritt das Kältewassernetz der Prozesskühlung als Quelle genutzt. In weiteren Ausbauschritten können dann laufend neue Wärmequellen zur Verfügung gestellt werden. «Da der Betrieb selbst wächst und auch weitere Gebäude in der Umgebung mit Wärme versorgt werden können, steigt auch das Potenzial, das mit der neuen Wärmepumpe abgedeckt werden kann», so der EnAW-Berater.

«Die Betriebs- und Prozessoptimierungen machen sich nicht nur beim Energieverbrauch bemerkbar, sondern auch in der Firmenkasse. Das ist ein wichtiger Vorteil.»

Reto Ziegler, Geschäftsführer Gewinde Ziegler AG

Erfreuliche Einsparungen

Doch die Energieeinsparungen sind nicht der einzige Vorteil: «Als Familienbetrieb freut es uns natürlich, wenn wir dank dem Energiesparen weniger Geld für die Herstellung unserer Produkte ausgeben», betont Ziegler. «Gerade jetzt, wo Energiekosten einen grossen Stellenwert haben, macht es umso mehr Sinn, an den richtigen Schrauben zu drehen», ergänzt er. Deshalb strebt die Gewinde Ziegler in Zusammenarbeit mit dem EnAW-Berater auch in Zukunft eine laufende Optimierung der Prozesse an. «Energiesparen lohnt sich finanziell und ist in der heutigen Zeit einfach wichtig und richtig», summiert Ziegler.

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Weitere Informationen

Zum Gründungstag der Energiespar-Alliance werden die Fragen rund um die Themen Versorgungssicherheit und Energiesparen einmal mehr ins Bewusstsein gerufen. Thomas Weisskopf ist überzeugt: «Jede Firma kann noch Energie sparen».

Der Bundesrat hat am 20. Oktober die Energiespar-Alliance lanciert. Diese ergänzt die Spar-Kampagne «Energie ist knapp. Verschwenden wir sie nicht.», die der Bevölkerung und den Unternehmen einfache, rasch umsetzbare Spartipps vermittelt. Die EnAW ist als Gründungsmitglied der Energiespar-Alliance von Anfang an mit dabei, um die Kampagne mit ihrem Know-how zu unterstützen.

Thomas Weisskopf, Co-Geschäftsführer der EnAW, kennt gute Umsetzungsbeispiele der Firmen; weiss, wo noch Unterstützungsbedarf vorhanden ist, und schaut optimistisch auf den Winter. Im Tagesgespräch stellt er sich den brennenden Fragen von Karoline Arn:

Auch im Büroalltag lässt sich mit einfacheren Mitteln einiges bewirken, wenn wir alle am gleichen Strick ziehen. Helfen auch Sie mit, denn jede Kilowattstunde zählt. Weitere hilfreiche Tipps finden Sie auf der Webseite nicht-verschwenden.ch.

  1. Kaffeemaschine ausschalten:
    Geräte im Stand-by-Modus verbrauchen viel Strom. Schalten Sie die Maschine nach Gebrauch ganz aus.
  2. Computer herunterfahren:
    Schalten Sie am Feierabend auch den Computer ganz aus, statt ihn auf Stand-by laufen zu lassen.
  3. Bildschirm-Helligkeit reduzieren:
    Indem Helligkeit von Screen und Umgebungslicht etwas zurückgestellt werden, lässt sich Energie sparen.
  4. Radiatoren freihalten:
    Warme Luft muss ungehindert zirkulieren können. Achten Sie deshalb darauf, dass Radiatoren nicht verstellt sind.
  5. Licht immer löschen:
    Stellen Sie sicher, dass in unbenutzten Räumen das Licht stets gelöscht wird.

Wir stehen Ihnen selbstverständlich gerne für einen persönlichen Austausch zur Verfügung. Denn Gespräche helfen, die Situation besser zu verstehen. Kontaktieren Sie Ihre Beraterin oder Ihren Berater oder info@enaw.ch.

Weitere Informationen

Die allfällige Strom- und Erdgasknappheit, der starke Preisanstieg und die mögliche Stromkontingentierung: Die drohende Energiemangellage fordert die Unternehmen, bereits heute einen Aktionsplan zu entwickeln und den Energieverbrauch rasch zu senken. Mit der Umsetzung konkreter Massnahmen gelingt dies schnell und kosteneffizient.

1. Optimieren Sie die Einstellungen der Belüftung
Belüftung und Klimatisierung von Räumen sind wichtige Strom- und Wärmeverbraucher, insbesondere wenn die Luft befeuchtet oder entfeuchtet werden muss. Überprüfen Sie die Temperaturanforderungen, die relative Luftfeuchtigkeit und den Luftaustausch für jeden Raum innerhalb und ausserhalb der Produktionszeiten. Messen Sie parallel dazu den tatsächlichen Betrieb Ihrer Anlagen. Vergleichen Sie die Werte und passen Sie die Einstellungen entsprechend an.
Erwartete Brennstoffeinsparung: 5 bis 30 Prozent

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2. Isolieren Sie die Leitungen und senken Sie die Betriebstemperatur des Heizkessels
Unisolierte Rohrleitungen führen zu hohen Wärmeverlusten, vor allem wenn sie sehr heisse Flüssigkeiten transportieren. Wenn Sie diese Leitungen isolieren, sparen Sie wertvolle Energie. Die Einstellung der Heizkurve, die Absenkung der Temperatur in der Nacht und am Wochenende, die Sommerabschaltung des Heizkessels und eine von der Aussentemperatur abhängige Regelung der Vorlauftemperatur sind einfache und wirksame Massnahmen.
Erwartete Brennstoffeinsparung: 2 bis 5 Prozent

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3. Wärme aus der Drucklufterzeugung zurückgewinnen
Mehr als 90 Prozent der von Druckluftkompressoren verbrauchten elektrischen Energie wird in Wärme umgewandelt. Diese Wärme kann für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung verwertet werden. Wenn Ihre Druckluftkompressoren bereits damit ausgestattet sind, prüfen Sie, ob die Wärmerückgewinnung funktioniert (das Verhältnis zwischen der zurückgewonnenen Wärme und der von den Kompressoren verbrauchten Elektrizität sollte idealerweise über 60 Prozent liegen). Falls dies noch nicht der Fall ist, bauen Sie eine Wärmerückgewinnung in die vorgerüsteten Kompressoren ein.
Erwartete Brennstoffeinsparung: 5 bis 30 Prozent

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4. Verringern Sie den kalten Luftzug in Industriehallen und anderen Räumen
Die Tore von Industriehallen, die sich direkt nach aussen öffnen, verursachen starke Zugluft, die für die Mitarbeitenden unangenehm sein kann und zu hohen Wärmeverlusten führt. Verbessern Sie den Komfort und verringern Sie die Verluste, indem Sie schnell öffnende und schliessende Tore und Laderampen mit Torabdichtungen einbauen. Schliessen Sie ungenutzte Gebäudeöffnungen wie Rohr- und Kanaldurchführungen.
Erwartete Brennstoffeinsparung: 5 bis 15 Prozent

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5. Reduzieren Sie den Bedarf an Warmwasser
In vielen Betrieben wird für die Reinigung viel Warmwasser und damit Wärmeenergie für die Aufbereitung des Wassers verbraucht. Bewerten Sie mit Unterstützung der Lieferanten, welche Düsen und andere Reinigungsvorrichtungen am wenigsten Wasser verbrauchen, und installieren Sie diese. Legen Sie gemeinsam mit den betroffenen Mitarbeitenden das optimale Reinigungszeitfenster fest.
Erwartete Brennstoffeinsparung: 10 bis 25 Prozent

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Die allfällige Strom- und Erdgasknappheit, der starke Preisanstieg und die mögliche Stromkontingentierung: Die drohende Energiemangellage fordert die Unternehmen, bereits heute einen Aktionsplan zu entwickeln und den Energieverbrauch rasch zu senken. Mit der Umsetzung konkreter Massnahmen gelingt dies schnell und kosteneffizient.

1. Schalten Sie Geräte ausserhalb der Produktionszeiten ganz ab
Nachts oder am Wochenende laufen einige Geräte unnötigerweise. Mit einer Betriebsbegehung ausserhalb der Produktionszeiten können Sie die unnötigen Stromverbräuche identifizieren. Stellen Sie diese Geräte komplett ab, sofern dies die Produktion nicht beeinträchtigt, und installieren Sie Zeitschaltuhren.
Erwartete Stromeinsparung: 5 bis 10 Prozent

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2. Schalten Sie die Werkzeugmaschinen ausserhalb der Produktionszeiten, wenn möglich, ganz aus. Das ist sparsamer als der Standby-Modus
In-situ-Messungen an Werkzeugmaschinen zeigen, dass der Standby-Modus den Energieverbrauch (Strom, Kälte und Druckluft) nur geringfügig reduziert. Validieren Sie mit dem Hersteller Ihrer Maschinen, ob diese vollständig ausgeschaltet und/oder Druckluftabsperrventile eingebaut werden können. Ein vollständiges Ausschalten und ein anschliessendes frühzeitiges Einschalten dieser Maschinen ist wesentlich energieeffizienter als der Standby-Modus.
Erwartete Stromeinsparung: 5 bis 25 Prozent

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3. Reduzieren Sie den Verbrauch von Druckluft
Die Erzeugung von Druckluft ist energieintensiv. Setzen Sie diesen Energieträger nur dort ein, wo er unerlässlich ist. Sofern es technisch möglich ist, ersetzen Sie Druckluftantriebe durch Elektromotoren und Venturisysteme durch Vakuumpumpen. Durch Absperrventile an Verbrauchern und dem Beseitigen von Lecks im Netz reduzieren Sie den Strombedarf weiter. Senken Sie anschliessend den Netzdruck schrittweise ab – achten Sie dabei darauf, dass alle Maschinen weiterhin mit ausreichend Druck versorgt werden.
Erwartete Stromeinsparung: durchschnittlich 30 Prozent

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4. Optimieren Sie die Einstellungen der Lüftungs- und Klimaanlagen
Überprüfen Sie die Anforderungen an die Temperatur, die relative Luftfeuchtigkeit und den Luftwechsel für jeden einzelnen Raum. Messen Sie parallel dazu die tatsächlichen Betriebspunkte Ihrer Anlagen – insbesondere die Frischluftströme, die Qualität der Raumluft und ihre relative Luftfeuchtigkeit innerhalb und ausserhalb der Produktionszeiten. Vergleichen Sie die Werte und passen Sie die Einstellungen der Anlagen entsprechend an.
Erwartete Stromeinsparung: 5 bis 30 Prozent

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5. Optimieren Sie die Einstellungen der Kälteerzeugung
Neben der Reduzierung des Kältebedarfs durch das Ausschalten oder der Optimierung des Betriebs von Maschinen und Klimaanlagen können Sie auch die Kälteerzeugung selbst optimieren. Erhöhen Sie dazu die Netztemperatur auf die von den Lieferanten vorgeschriebene Temperatur, überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit der freien Kühlung, reinigen Sie den Verdampfer und Kondensator und kontrollieren Sie die Abtauung.
Erwartete Stromeinsparung: 5 bis 15 Prozent

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