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TÄTIGKEITSBERICHT 2017/2018

Die 3852 Unternehmen, die am Energie-Management der EnAW teilnehmen, konnten seit 2001 umgerechnet die zweifachen, jährlichen CO2-Emissionen der Stadt Zürich einsparen. Weitere Zahlen und spannende Geschichten gibt’s im Tätigkeitsbericht der EnAW.

Energie-Modell-Gruppen halten, was sie versprechen. Die 2750 Unternehmen im Energie-Modell der EnAW profitieren in insgesamt 101 Gruppen vom gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

Rundgang durch die LED-beleuchteten Produktionshallen der Schulthess Maschinen AG. Laugenbehälter aus Chromstahl garantieren Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit der Maschinen und machen den Unterschied zur Konkurrenz.

Daniel Zehnder stellt der Gruppe die Schulthess Maschinen AG vor.

Energetische Prozesse zentral gestalten heisst, sie effizienter zu gestalten. Regelmässig diskutieren EnAW-Berater und der Energieverantwortliche im Betrieb über mögliche Optimierungen in der Prozessgestaltung.

Die Produktion von jährlich 570 000 Tonnen Perlen-Papier ist energieintensiv. Die Perlen Papier AG ist deshalb seit vielen Jahren Teilnehmerin im Energie-Modell der EnAW.

Der EnAW-Berater und Papieringenieur Franz-Ulrich Seydel (rechts) steht Patrick Birrer (links) seit Jahren mit Rat und Tat zur Seite.

Wertvoller Pluspunkt. Auch die Perlen Papier AG profitiert vom Austausch in der Energie-Modell-Gruppe Papier.

Vor malerischer Kulisse im Kursaal Bern liessen es sich die Gäste schmecken und nutzten die Gelegenheit für den Austausch.

Zu den prominenten Referierenden gehörten die BKW-Chefin Suzanne Thoma und Professor Matthias Sulzer von der EMPA. Am Nachmittag verteilten sich die Gäste, je nach Interesse, auf fünf Fachreferate und verschiedene Berichte aus der Praxis.

Moderiert von Urs Gredig (ganz links) diskutierten (v.r.n.l.) Rudolf Minsch, Präsident EnAW, Nationalrat Stefan Müller-Altermatt, Präsident UREK-N, Andrea Burkhardt, Leiterin Abteilung Klima, BAFU, und Gerhard Fehr, CEO & Managing Partner FehrAdvice & Partners AG, über eine verantwortungsvolle Energiepolitik.

EFFIZIENZEUROPAMEISTERIN SCHWEIZ

Professor Patel von der Universität Genf weist es aus: Die Schweiz ist mit Abstand das Land in Europa, in dem die Industrie die geringste Energieintensität ausweist. Der Energieverbrauch pro Bruttowertschöpfung ist beispielsweise dreimal kleiner als in Deutschland und beträgt einen Zehntel der Finnen. Das ist auch ein schönes Zeichen der jahrelangen Anstrengungen der Industrie, gefördert durch die Selbstorganisation der Wirtschaft über die EnAW. Die Unternehmen mit Zielvereinbarung sparen seit 2001 mit den seither umgesetzten Massnahmen kumuliert rund 2.3 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr oder mehr als 30 Prozent ein. Das ist wesentlich mehr, als durch die Wirkung der CO2-Abgabe allein zu erwarten gewesen wäre.

 

ZIELVEREINBARUNG UND BEFREIUNG SIND ZIELFÜHREND

In den grossen, energieintensiven Industrien bemühen sich Fachleute seit Jahren, Energie sparsam einzusetzen. Immer wieder finden sie unter gezielter externer Analyse brachliegende Effizienzpotenziale. Dabei finden wir eine erstaunliche Regelmässigkeit: Je kleiner die Unternehmen sind und umso bedeutungsloser die Energiekosten, umso mehr Effizienzmassnahmen finden die Beraterinnen und Berater der EnAW. Die entscheidende Frage ist daher: Wie bringt man diese Unternehmen dazu, sich um das Nebenthema Energieeffizienz zu kümmern. Die Antwort ist klar: Es ist der Anreiz, die CO2-Abgabe zurückzuerhalten. Dafür gehen Unternehmen im Gegenzug verpflichtende Ziele ein und lassen sich jährlich monitoren, ob sie auf Kurs sind.

 

POTENZIAL NOCH LANGE NICHT AUSGESCHÖPFT

Hat die EnAW dank der Jahr für Jahr umgesetzten Massnahmen bald keine Arbeit mehr? Wer dies vermutet, verkennt die Dynamik der Wirtschaft. Denn erstens werden immer wieder neue wirtschaftliche Potenziale gefunden, oder sie entstehen durch Innovationen und Veränderungen der Prozesse. Das Energie-Modell Zürich beispielsweise steigert die Effizienz nun schon seit über 30 Jahren. Zweitens liegt das grösste Potenzial bei den vielen weniger energieintensiven Unternehmen, die heute noch nicht über ein systematisches Energie-Management verfügen, wie es die EnAW in die Firmen bringt. Diese Firmen liessen sich aber motivieren, wenn die Hürden für die Befreiungsberechtigung gesenkt würden.

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