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Zusammenschluss von Notstromaggregaten als Winterreserve

Der Bundesrat möchte mit verschiedenen Massnahmen die Energieversorgung der Schweiz stärken und ruft daher die Besitzerinnen und Besitzer von mindestens einem Notstromaggregat dazu auf, sich am Einsatz von Notstromgruppen zu beteiligen.

Axpo, CKW und BKW werden im Auftrag des Bundes als Pooler ein nationales, virtuelles Reservekraftwerk aus Notstromaggregaten aufbauen. Um ein Reservekraftwerk zu bilden, können verschiedene Notstromgruppen durch einen sogenannten «Pooler» zusammengeschlossen und im Bedarfsfall per Fernsteuerung abgerufen werden. Besitzerinnen oder Besitzer von mindestens einem Notstromaggregat mit einer Mindestleistung von 750 Kilowatt werden daher aufgerufen, sich einem Pool anzuschliessen.

Offene Fragen? Das BFE beantwortet sie Ihnen gerne an den Webinaren zu den Rahmenbedingungen an folgenden Terminen:

15. Dezember 2022, 14.30 bis 15.30 Uhr
18. Januar 2023, 14.00 bis 15.00 Uhr

Das BFE wird in den nächsten Tagen eine offizielle Einladung versenden. Interessierte Firmen können sich bereits jetzt anmelden.

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Zum sechsten Mal werden an der Energy Week @ ETH die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Technologien aus der Energieforschung präsentiert. Ganz neu in diesem Jahr: eine öffentliche Energieausstellung! Ein begehbares Energie-«Spielfeld», spannende Forschungsexponate und die Möglichkeit, mittels Augmented Reality buchstäblich einen Blick in die Energiezukunft zu werfen, warten auf Sie. Die Energy Week @ ETH findet vom 5. bis 11. Dezember 2022 an der ETH Zürich statt.

Die Energy Week @ ETH ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung für die Veranstaltungsformate ist jedoch erforderlich. Die Ausstellung ist im ETH-Hauptgebäude in Zürich öffentlich zugänglich. Auf der Veranstaltungswebsite können Sie sich im Voraus übrigens auch für persönliche Führungen durch die Ausstellung anmelden.

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Der Bundesrat will «Netto-Null» bis im Jahr 2050. Die politische Vorgabe bedeutet nicht weniger als eine CO2-neutrale Schweizer Wirtschaft. Um diese Herkulesaufgabe zu meistern, müssen Unternehmen ihre Prozesse auf Ressourceneffizienz trimmen. Die EnAW hilft bei der Umsetzung.

Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine Überlebensfrage auch für die Wirtschaft. Ohne nachhaltige Geschäftsmodelle verlieren Unternehmen über kurz oder lang ihre Wettbewerbsfähigkeit. Das politisch gesetzte Netto-Null-Ziel verlangt nach einer strategischen Neuausrichtung. Dazu gehört ein glaubwürdiges Energie- und Ressourcenmanagement. Zwar sind Energieeffizienz, erneuerbare Energien und tiefere Treibhausgasemissionen heute in Industrie- und Dienstleistungsbetrieben als Thema gesetzt. Für eine ganzheitliche Betrachtung der Prozesse müssen aber zusätzlich Materialverbrauch und Stoffströme mit einbezogen werden.

Von der Linear- zur Kreislaufwirtschaft

In den letzten 50 Jahren hat sich der Einsatz an Primärrohstoffen wie Metallerzen, nichtmetallischen Mineralien, Biomasse und fossilen Brennstoffen global verdreifacht. Die Verknappung der Rohstoffe und Schwierigkeiten bei der Gewinnung erfordern ein Umdenken. Die traditionelle Linearwirtschaft muss in eine Kreislaufwirtschaft überführt werden. An die Stelle von Abfallbergen und Deponien tritt dabei eine Ökonomie, die den Rohstoffverbrauch mindert und Produkte am Ende ihrer Nutzungszeit konsequent der Wiederverwendung, dem Remanufacturing bzw. dem Recycling zuführt. Aktuell werden erst zehn Prozent der globalen Stoffflüsse im Kreislauf geführt. Die Vision der Kreislaufwirtschaft hat ein gewaltiges Potenzial.

Unternehmensfreundliche Lösungen

Vorausschauende Akteure wie Nestlé haben das Ziel der Kreislaufwirtschaft bereits in ihre Unternehmensphilosophie integriert. Verantwortungsbewusste Manager kommen damit potenziellen gesetzlichen «Vorschriften-Lösungen» alter Schule zuvor. Ein proaktives Vorgehen zur Realisierung unternehmensfreundlicher Lösungen ist ein Gebot der Stunde. Die EU-Kommission treibt die Kreislaufwirtschaft in ihrem «European Green Deal» voran. In der Schweiz lässt der Bundesrat gegenwärtig ein Massnahmenpaket zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft erarbeiten. Parallel will das Parlament aus eigener Initiative im Umweltschutzgesetz die Rahmenbedingungen für eine moderne, umweltschonende Kreislaufwirtschaft festschreiben. Die bewährten Branchenvereinbarungen und freiwillige Initiativen der Unternehmen sollen ausdrücklich gestärkt werden.

Die Vision der Kreislaufwirtschaft hat ein gewaltiges Potenzial.

Almut Sanchen, EnAW-Projektleiterin Ressourceneffizienz

Herausforderung Ressourceneffizienz

Will ein Unternehmen ressourceneffizient produzieren, muss es grosse Steine aus dem Weg räumen. Denn die Werkstoffe und Komponenten, die zu industriellen Gütern verarbeitet werden, haben oft eine globale Lieferkette durchlaufen. Damit gehen beträchtliche Stoffflüsse einher, die dem Endprodukt in der Regel nicht anzusehen sind. So steckt in einem typischen Personenwagen weit über eine Tonne an verschiedensten Materialien. Und das ist erst die halbe Wahrheit, denn die Herstellung des Autos hat im gesamten Produktionsprozess das 30-fache an Ressourcen gebraucht. Bei einem Laptop übersteigt der Ressourcenverbrauch das Eigengewicht sogar um das 70-fache, ein Grossteil in Form von Wasser.

Tiefere Kosten, gestärkte Reputation

Doch der Aufwand, den ein Unternehmen in die Umsetzung der Ressourceneffizienz steckt, zahlt sich aus. Materialeinsparungen und verringerte Abfallmengen reduzieren die Kosten. Ein vertieftes Verständnis der Stoffflüsse erlaubt kontinuierliche Prozess- und Produktverbesserungen. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und reduziert finanzielle Risiken durch verschärfte regulatorische Vorgaben, bei der Ressourcenbeschaffung oder der Altlastenbeseitigung. Die Verbesserung der Ökobilanz fördert die Akzeptanz der Produkte und stärkt die Reputation des Unternehmens bei Kundinnen und Kunden, ebenso wie bei den Mitarbeitenden und in der Öffentlichkeit.

EnAW: Die Umsetzungsparnterin

Die EnAW unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg zu verbesserter Endenergie- und Materialeffizienz sowie der Reduktion von umwelt- und klimaschädlichen Wirkungen. Im Rahmen ihrer Dienstleistung stellt sie Unternehmen ein standardisiertes Vorgehen bereit (vgl. Grafik), das sich in der Vergangenheit bei der Erarbeitung von Zielvereinbarungen vielfach bewährt hat. In einem ersten Schritt werden Prozessabläufe untersucht, Energie- und Stoffströme abgebildet und hinsichtlich ihrer Wirkung auf Umwelt und Klima bewertet. Auf dieser Grundlage wird anschliessend das Verbesserungspotenzial aufgezeigt, zum Beispiel über die Reduktion von Abfällen, die Verwendung umweltfreundlicherer Materialien, optimierten Produktionsprozessen und modernen Formen des Recyclings. Am Ende steht ein Zielpfad, der ausweist, welche Reduktionen der Umwelt-/Klimabelastung das Unternehmen in den nächsten zehn Jahren realisieren will. In der Umsetzungsphase erfolgt ein regelmässiges Monitoring, das die erzielten Erfolge quantifiziert ausweist. Die EnAW verhilft damit zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Ökobilanz, mit der sich das Unternehmen für die Welt bereit macht, in der die heutige Klimajugend künftig leben wird.


Über die Autorin

Dr.-Ing. Almut Sanchen entwickelt als Projektleiterin Ressourceneffizienz das neue EnAW-Angebot. Sie hat Biotechnologie studiert, in diesem Fach promoviert und ist seit 2012 als EnAW-Beraterin unterwegs.

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In der neusten Ausgabe von «FOKUS KMU – Alle sind Wirtschaft» dreht sich alles um die Themen Energiesparen und Ressourcen in den Betrieben. Ganz vorne mit dabei: zwei EnAW-Unternehmen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch einiges gemeinsam haben.

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Die Tschopp Holzindustrie AG ist das einzige Schalungsplattenwerk und der grösste Pellets-Hersteller der Schweiz. Und ein Vorreiter in Sachen Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft: «Die Optimierung der Energieeffizienz und die Schliessung des Holzkreislaufs sind für uns entscheidende Faktoren, um auf dem Markt zu bestehen», sagt Daniel Tschopp, Geschäftsleitung Tschopp Holzindustrie AG. Das brauche eine klare Strategie, die volle Überzeugung und ein konsequentes Vorgehen.

Effiziente Gemeinde

Gleichzeitig dreht auch die Einwohnergemeinde Trimbach an den richtigen energetischen Schrauben, um Energie zu sparen. Martin Bühler, Gemeindepräsident der Einwohnergemeinde Trimbach erklärt: «Energie ist ein strategisches Thema. Klimaschutz ist das Gebot der Stunde. Da können wir als Gemeinde Trimbach nicht zurückstehen.» Gemeinsam mit EnAW-Beraterin Beatrice Schaffner wird der Gemeindebetrieb durchleuchtet und entsprechende Sparmassnahmen eruiert. Auch wenn der Energieverbrauch überschaubar ist, ist das Sparpotenzial gross.

EnAW-Berater im Talk

«Energiesparen ist in aller Munde», sagt EnAW-Berater Angelo Lozza im Talk mit Henrique Schneider, dem stellvertretenden Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv. Gemeinsam reden die beiden im Studio von FOKUS KMU über die Themen Mangellage, Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung. Dass dabei kein Unternehmen zu klein und keine Herausforderung zu gross ist, erläutern die beiden im gemeinsamen Talk. «KMU haben ein Interesse, immer wieder Energie zu sparen», sagt Schneider. «Denn Energie ist teuer und was teuer ist, will man nicht verschwenden.»

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Zum Gründungstag der Energiespar-Alliance werden die Fragen rund um die Themen Versorgungssicherheit und Energiesparen einmal mehr ins Bewusstsein gerufen. Thomas Weisskopf ist überzeugt: «Jede Firma kann noch Energie sparen».

Der Bundesrat hat am 20. Oktober die Energiespar-Alliance lanciert. Diese ergänzt die Spar-Kampagne «Energie ist knapp. Verschwenden wir sie nicht.», die der Bevölkerung und den Unternehmen einfache, rasch umsetzbare Spartipps vermittelt. Die EnAW ist als Gründungsmitglied der Energiespar-Alliance von Anfang an mit dabei, um die Kampagne mit ihrem Know-how zu unterstützen.

Thomas Weisskopf, Co-Geschäftsführer der EnAW, kennt gute Umsetzungsbeispiele der Firmen; weiss, wo noch Unterstützungsbedarf vorhanden ist, und schaut optimistisch auf den Winter. Im Tagesgespräch stellt er sich den brennenden Fragen von Karoline Arn:

Auch im Büroalltag lässt sich mit einfacheren Mitteln einiges bewirken, wenn wir alle am gleichen Strick ziehen. Helfen auch Sie mit, denn jede Kilowattstunde zählt. Weitere hilfreiche Tipps finden Sie auf der Webseite nicht-verschwenden.ch.

  1. Kaffeemaschine ausschalten:
    Geräte im Stand-by-Modus verbrauchen viel Strom. Schalten Sie die Maschine nach Gebrauch ganz aus.
  2. Computer herunterfahren:
    Schalten Sie am Feierabend auch den Computer ganz aus, statt ihn auf Stand-by laufen zu lassen.
  3. Bildschirm-Helligkeit reduzieren:
    Indem Helligkeit von Screen und Umgebungslicht etwas zurückgestellt werden, lässt sich Energie sparen.
  4. Radiatoren freihalten:
    Warme Luft muss ungehindert zirkulieren können. Achten Sie deshalb darauf, dass Radiatoren nicht verstellt sind.
  5. Licht immer löschen:
    Stellen Sie sicher, dass in unbenutzten Räumen das Licht stets gelöscht wird.

Wir stehen Ihnen selbstverständlich gerne für einen persönlichen Austausch zur Verfügung. Denn Gespräche helfen, die Situation besser zu verstehen. Kontaktieren Sie Ihre Beraterin oder Ihren Berater oder info@enaw.ch.

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