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20181106094644 Jacqueline Jakob Freigestellt

Online zur Ressourceneffizienz?

Ein renommierter Moderator, ein hochkarätiges Podium, eine Alt-Bundesrätin, die sich zu Wort meldet, Beispiele aus der Praxis, Fragen und Antworten. Das war die diesjährige EnAW-Fachtagung zum Thema Prozessenergie und Ressourceneffizienz. Was diesmal anders war? Das Ganze fand online statt.

Zugegeben, etwas ungewohnt war es schon, als die rund 300 Teilnehmer um 09.59 Uhr morgens statt mit einem Gipfeli bewaffnet im Kursaal Bern, vor ihren eigenen Computer-Bildschirmen auf die einleitenden Worte von Urs Gredig warteten. Aber die anfängliche Skepsis war schnell verflogen. EnAW-Präsident Rudolf Minsch zeigte die Relevanz des Themas «Prozessenergie und Ressourceneffizienz» auf. Man müsse die Erfolge der EnAW in Sachen Energieeffizienzsteigerungen fortführen und könne auch in Zukunft auf die Unterstützung der EnAW im Bereich Energieeffizienz und Prozessanalysen setzen – so die Devise des Präsidenten.

Nicht schlecht staunte man vor seinem Bildschirm, als auch Alt-Bundesrätin Doris Leuthard mit einer motivierenden Videobotschaft an Gesellschaft, Wirtschaft und Politik appellierte, sorgfältig mit Ressourcen umzugehen und in Kreisläufen zu denken – die perfekte Überleitung für das Hauptreferat der Online-Fachtagung von EnAW-Berater und Ressourceneffizienz-Spezialist Thomas Bürki.

DIE STOFFFLUSS-BRILLE

Wenn es um Ressourceneffizienz und damit um Ressourcenschonung geht, reicht es nicht, nur die Energie zu betrachten. Auch die Materialverbräuche und ihre Auswirkungen auf die Umwelt müssen einbezogen werden, erklärt Thomas Bürki. «Die EnAW ist eine Erfolgsgeschichte, die nicht nur mit Resultaten, sondern auch mit einem standardisierten Vorgehen glänzt», so Bürki. Ein solches Vorgehen gelte es nun auch auf den effizienten Einsatz von Ressourcen zu projizieren. Und dafür lohne sich ein konsequenter Blick durch die Stofffluss-Brille. Denn: «Es gibt keinen Abfall mehr. Abfall ist ein Rohstoff für einen anderen Prozess.»

OHNE UMDENKEN, KEINE NEUERUNG

Untermalt wurde das Referat von guten Beispielen aus der Praxis: Videoeinspieler aus einem Zementwerk der Jura-Cement-Fabriken AG und aus der Wäscherei Elis zeigten eindrücklich auf, wie Ressourceneffizienz in den Unternehmen gelebt wird und wie Kreisläufe geschlossen werden können. Der Geschäftsleiter der Wäscherei Elis, Martin Reisinger, war nach dem Referat auch auf dem Podium anzutreffen. Stellvertretend für Schweizer KMU und sozusagen als Stimme aus der Praxis. Zusätzlich beantworteten Matthias Sulzer von der Empa, EnAW-Berater Thomas Bürki, cemsuisse-CEO Stefan Vannoni und EnAW-Geschäftsführerin Jacqueline Jakob Fragen aus dem Publikum. Fruchtbare Rahmenbedingungen, branchenübergreifender Austausch, gleichlange Spiesse und eine Prise Mut – all das brauche es für eine zukunftsfähige Wirtschaft und eine erfolgreiche Zukunft, so die Devise aus dem Podium. «Mir bliibed dra», sagt Jacqueline Jakob in ihrem Schlusswort und verwies auch auf fortwährende Unterstützung der EnAW in Sachen Energieeffizienz und vertieften Prozessanalysen.

Die EnAW bedankt sich bei allen Zuschauerinnen und Zuschauen und freut sich auf ein Wiedersehen zur Jubiläumsfachtagung im kommenden Jahr.

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