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Mit bewährten Rezepten erfolgreich die Zukunft gestalten

Die 12. EnAW-Fachtagung lockte knapp 300 EnAW-Teilnehmer, Energiefachleute sowie Vertreter von Bund und Kantonen nach St.Gallen. Die Zielvereinbarungsperiode 2013 bis 2020, in welcher die EnAW ihre Teilnehmer mit bewährten Rezepten und neuen Tools betreuen wird, stand im Mittelpunkt.

 

China und Südamerika beobachten das EnAW-Erfolgsmodell genau

Energiespezialisten aus der Forschung, dem Verbandswesen sowie von EnAW-Teilnehmern gewährten in vielfältigen Praxisberichten und Fachreferaten Einblick in ihr Wissen. So auch Prof. Dr. Eberhard Jochem vom Fraunhofer-Institut in München. Energieeffizienz, so Jochem in seinem Referat, sei ein Innovationsmotor. Die «lernenden Netzwerke» des Energie-Modells der EnAW, die nach Schweizer Vorbild heute auch in Deutschland, Luxemburg und Österreich zum Einsatz kommen, seien hierfür entscheidend. Jochem analysiert: «Ein grösserer Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen senkt die Such- und Transaktionskosten. Eine Untersuchung in Deutschland zeigte: Die Netzwerke bewirken eine Verdoppelung des energietechnischen Fortschritts im Vergleich zur restlichen Industrie. Auch in Südamerika wird genau beobachtet, was in der Schweiz passiert. In China wurden bereits 520 Netzwerke nach Vorbild des Energie-Modells lanciert.»

 

Klimaschutz realisieren heisst gewinnen

CO2– und Effizienzziele im Spannungsfeld von Regulierung und Wettbewerb erfolgreich umsetzen – so lautete das Thema des Podiums zum Abschluss der Plenumsveranstaltung. In einer lebhaften Diskussion zwischen Vertretern von Wirtschaft und Bund wurde schnell klar: Ob die neue Zielvereinbarungsperiode mit zusätzlichem bürokratischem Aufwand verbunden ist oder nicht, dazu bestand kein Konsens. Fast einmütig fanden jedoch alle Podiumsteilnehmer, dass die Schweizer Unternehmen bereits Grosses geleistet haben, weitere Energieeinsparungspotenziale der Wirtschaft realisierbar sind und Entscheidungsträger in den Unternehmen vermehrt für das Thema sensibilisiert werden müssen. In ihrem Abschlussplädoyer strich Karine Siegwart, Vizedirektorin des Bundesamts für Umwelt, denn auch die Bedeutung der Zusammenarbeit von Bund und Wirtschaft besonders hervor: «Nur im Dialog mit der Wirtschaft und gemeinsam mit den Unternehmen können wir das Ziel erreichen.»

 

Randnotizen zu…

Kühen

Urs Gredig, der geistreich durch die Veranstaltung in den Olma Messen führte, schlug mit einem Blick auf EnAW, Olma und hohe Emissionen vor, die bewährten EnAW-Zielverein-barungen auf Kühe auszuweiten.


Bauchläden

Energieeffizienz ist für Prof. Jochem nichts anderes als ein sehr grosser Bauchladen. Es gibt nicht einfach eine Technologie wie Fotovoltaik, sondern 1000 Technologien mit 3000 Anwendungen.


und Lokis

Prof. Minsch wiederum vergleicht die Kosten für die Energiewende mit den Geschenkwünschen seines vierjährigen Sohnes. Gleich zwei Lokis für je 2000 Franken? Da ist Vorsicht geboten.