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GÄRTNEREIEN ERNTEN, WAS SIE SÄEN

Energie ist in der «grünen Branche» ein wichtiger Produktionsfaktor. Über 150 kleine und mittelgrosse Produktionsbetriebe sowie 35 Grossgärtnereien setzen in Zusammenarbeit mit der EnAW und als Mitglieder des Branchenverbands JardinSuisse vielfältige Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz um.

Millo & Cie: Aus der Zusammenarbeit zwischen einem Gärtnermeister und einem Landwirt ist ein spannendes Energieprojekt entstanden.

Die Gärtnerei Zumstein verkauft ihre Pflanzen auch in den eigenen Hallen in Schönenbuch.

Die Guggenbühl Pflanzen AG bietet seit dem Neubau ganze 4000 Quadratmeter.

DER RICHTIGE BODEN FÜR ENERGIEEFFIZIENZ

Interview mit Armin Eberle, Geschäftsführer EnAW

 

Welchen Beitrag leisten Schweizer Unternehmen zum Klimaschutz?

Seit fast 20 Jahren verbessert die Schweizer Wirtschaft ihre Energieeffizienz dank der Zusammenarbeit mit der EnAW. Trotz einer Steigerung der Wirtschaftstätigkeit konnten die CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 30 Prozent gesenkt werden. JardinSuisse gehörte zu den Pionierbranchen dieser Entwicklung. Die Klimabedingungen in der Schweiz sorgen dafür, dass Gartenbaubetriebe, Baumschulen sowie Obst- und Gemüsebauern auf die Nutzung von Wärme angewiesen sind. Die Energie ist folglich ein wichtiger Produktions- und Kostenfaktor für die Branche und ihre sparsame Nutzung eine Selbstverständlichkeit.

Welche politischen Faktoren fördern die Energieeffizienz?

Die Schweiz hat gute Rahmenbedingungen zur Verbesserung der Energieeffizienz: Lenkungsabgaben werden mit einer Rückerstattungsmöglichkeit für Unternehmen kombiniert, sofern die in einer Vereinbarung festgelegten Effizienzziele erreicht werden. Dieser essenzielle Punkt gewährleistet, dass die Industrie keine Wettbewerbsnachteile erfährt, wenn sie sich für den Klimaschutz einsetzt. Die Zielvereinbarung wird in enger Absprache mit einem von der EnAW akkreditierten Berater erarbeitet.

Wie reagiert die EnAW auf die branchenspezifischen Bedürfnisse?

Im Rahmen ihres Energie-Modells für Grossverbraucher arbeitet die EnAW mit Unternehmensgruppen einer Branche zusammen. So haben sich Mitgliedsunternehmen von JardinSuisse in zwei vom Verband unterstützten Gruppen zusammengetan. Dieser gemeinsame Weg erlaubt es Kleinunternehmen, von einer gemeinsamen Zielvereinbarung zu profitieren, die ihnen Zugang zu den Bedingungen für Grossverbraucher gibt. Nur in einem solchen Verbund haben diese Unternehmen Anspruch auf eine Rückerstattung der Lenkungsabgabe. In den beiden JardinSuisse-Gruppen tauschen sich die Unternehmen über Innovationen und technische Lösungen aus und legen gemeinsam, unter der Federführung ihres EnAW-Beraters, Effizienzziele fest. Das jährliche Monitoring der EnAW erlaubt es jedem einzelnen Unternehmen sowie der ganzen Gruppe, die Fortschritte in der Zielerreichung zu verfolgen.

Welche Vorteile bietet das Energie-Management-System der EnAW?

Dieses Instrument weist gleich zwei Vorteile auf: Die Unternehmen können die kantonalen Vorschriften für Grossverbraucher erfüllen und das System bildet die Grundlage für die Gesuche zur Rückerstattung von CO2-Abgabe und Netzzuschlag. Der Grundsatz der Zielvereinbarung mit der Verpflichtung, wirtschaftliche, auf das Unternehmen abgestimmte Energieeffizienzmassnahmen gemäss einer vom Unternehmen selbst vorgegebenen Planung umzusetzen, ist für alle sinnvoll: für die Unternehmen, für ihre Dachorganisation, für die Umwelt.

 

Josef Poffet, Mitglied der Geschäftsleitung von JardinSuisse, zur Schweizer Klimapolitik

  1. Pragmatismus

    Gesetzliche Bestimmungen und bürokratische Vorgänge dürfen den Unternehmer bei seiner Kernaufgabe nicht beeinträchtigen.

  2. Anreizmassnahmen

    Unternehmen, welche durch umgesetzte Massnahmen zur CO2-Reduktion beitragen, müssen weiterhin von der Rückerstattung der CO2-Abgabe profitieren können.

  3. Konsistenz

    Damit sich Unternehmer langfristig und auch nachhaltig auf Energieeffizienz ausrichten können, sind sie auf eine konsequente Energiepolitik angewiesen.

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