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20181106090711 Dominique Schaad Freigestellt

Die MEM-Industrie ist stark im Klimaschutz

Der Klimaschutz erfordert global eine markante Reduktion der CO₂-Emissionen. Die Schweiz will ihren CO₂-Ausstoss im Vergleich zum Jahr 1990 bis 2020 um 20 Prozent senken. So ist es im CO₂-Gesetz des Bundes festgeschrieben. Das ist ein ambitioniertes Ziel. Um es zu erreichen, sind ausserordentliche Anstrengungen notwendig. Die Schweizer Unternehmen der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie) leisten einen zweifachen Beitrag daran.

Moderne Technologien spielen eine entscheidende Rolle zur Bekämpfung des globalen Klimawandels.Schweizer MEM-Unternehmen entwickeln sie. Innovationen aus der Schweiz verbessern die Effizienz bei der Stromerzeugung, optimieren den Energieverbrauch von Geräten und Prozessen und erhöhen die Wirtschaftlichkeit von erneuerbaren Energien. Dank der ausgeprägten Exportorientierung unserer Branche weltweit. Weit über die Landesgrenzen hinaus stützt Schweizer MEM-Technologie die Reduktion von CO2-Emissionen. Damit das in Zukunft so bleibt, ist die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Werkplatzes Schweiz zu stärken.

Gemeinsam mit der EnAW arbeiten die MEM-Unternehmen auch daran, ihren eigenen CO2-Ausstoss und ihren Energieverbrauch über die Umsetzung von wirtschaftlichen Massnahmen in den Betrieben zu reduzieren. Dafür investieren sie viel und stetig. Die porträtierten Unternehmen Geberit, Baoshida-Swissmetal und Wago stehen stellvertretend für zahlreiche Unternehmen aus der schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, die eine Zielvereinbarung mit der EnAW abgeschlossen und sich damit gegenüber dem Bund zu Klimaschutzmassnahmen verpflichtet haben. Mit diesem Engagement konnten die MEM-Unternehmen insgesamt den Energieverbrauch um 42 Prozent und die CO2-Emissionen um 56 Prozent im Zeitraum von 1990 bis 2014 senken (in absoluten Zahlen siehe rechts). Damit leistet unsere Branche einen überdurchschnittlichen Beitrag an die Klimaziele der Schweiz.

Zahlreiche «Low Hanging Fruits» sind in den Unternehmen abgeerntet. Dennoch: Einsparpotenziale bleiben vorhanden und die MEM-Industrie will weiter vorwärtsmachen, ihren Beitrag an den Klimaschutz leisten und die technischen Innovationen vorantreiben. Aber: Sollen unsere Unternehmen ihr Potenzial voll ausschöpfen können, brauchen sie klare und stabile Rahmenbedingungen in der Energie- und Klimapolitik, die ihnen den nötigen Spielraum lassen, ihre Ziele und Verpflichtungen agil zu verfolgen.

Peter Dietrich, Direktor Swissmem