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FRÜHSTÜCK MIT AUSSICHTEN

Lässt es sich besser in den Tag starten, als mit einem ausgewogenen Frühstücksbuffet? Ja – nämlich dann, wenn neben Kaffee und Gipfeli ein spannender Austausch und vertiefte Gespräche rund um das Thema Energieeffizienz locken. Gesagt, getan: Am 12. Juni 2019 lud die Weleda AG zum ersten KMU-Frühstück des Jahres und präsentierte sich den gut 30 Teilnehmenden gleich von ihrer schönsten Seite.

Mittwoch, 12. Juni 2019 – ein regnerischer Morgen im sonst sonnen- und wärmeverwöhnten Arlesheim. Die erste Aufhellung: das frische Frühstücksbüffet und der Geruch von Kaffee im neuen Bürogebäude der Weleda AG. Die weltweit führende Herstellerin von anthroposophischen Heilmitteln und Naturkosmetik mit Hauptsitz in Arlesheim bewirtete das erste regionale KMU-Frühstück in diesem Kalenderjahr. Der Zeitpunkt für diesen Anlass sei aber nicht etwa zufällig gewählt worden, weiss der Nachhaltigkeitsmanager der Firma und Gastgeber Marcel Locher, denn: «Im Frühsommer zeigt sich die Weleda in ihrem schönsten Kleid.» Gemeint ist der saftgrüne Schaugarten, der sich in seiner ganzen Blütenpracht präsentierte – und das, obwohl aufgrund der langanhaltenden Kälte in diesem Jahr alles ein wenig später dran sei.

 

Nachhaltige Firmenphilosophie

Keine Verspätung, das ist sicher keinem der knapp 30 Gäste entgangen, legt die Weleda in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein an den Tag. Das zeigten die Präsentationen des Geschäftsleitungsmitglieds Michael Brenner und dem Energie-Manager Marcel Locher gleich zu Beginn des Anlasses. So liegt der Bioanteil pflanzlicher Rohstoffe bei 81 Prozent; der Anteil erneuerbarer Energien für den Stromverbrauch in der Schweiz, Deutschland und Frankreich gar bei 99 Prozent. Und das sind nur zwei Kennzahlen aus dem eindrücklichen Nachhaltigkeits-Portfolio der Weleda. Der Antrieb? Als Unternehmen im Dienst der Gesellschaft sowohl der Schönheit als auch der Gesundheit von Mensch und Natur etwas Gutes zu tun. «We dare to care», so das firmeninterne Credo, das den Gründungsimpuls aus dem Jahr 1921 in die Gegenwart übersetzt und zu nachhaltigem Handeln inspiriert.

 

Botschafter für die Nachhaltigkeit

«Als Teil eines so werteorientierten Unternehmens sehe ich mich als Botschafter für die Nachhaltigkeit», erzählt Locher stolz. Viele Unternehmen bräuchten nur noch einen kleinen Anstoss, wenn es um die Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens gehe. Denn auch kleine Massnahmen, wie das Integrieren eines Wärmetauschers bei Duschen oder Solarladestrom für die Velos beispielsweise, erzielen eine Wirkung. Genau diese Botschaft will Locher den anderen KMU-Teilnehmern an diesem Mittwochmorgen in Arlesheim mit auf den Weg geben. Denn all das stehe nicht im Widerspruch zur Wirtschaftlichkeit, sondern erlaube erst eine nachhaltige Ökonomie. Es bedarf aber – ähnlich wie die Pflege eines Gartens – der kontinuierlichen Arbeit.

 

Solarwärme für KMU

Einen konkreten Input für die Steigerung der Energieeffizienz lieferte Elimar Frank von der Frank Energy GmbH. Er schloss die Vortragsrunde mit seinem Referat zur Solarwärme in KMU ab. Schritt für Schritt führte er die Gäste durch die vorzunehmende Machbarkeitsabschätzung – von der Grundlagenermittlung, über die Grobdimensionierung und Ertragsabschätzung bis hin zur Wirtschaftlichkeit. Verschiedenste Tools zur Durchführung wurden präsentiert – vieles direkt am Beispiel der Weleda.

 

Energie-Management und Gartenpflege

Die anschliessende Führung durch den imposanten Schaugarten, der für Einzelpersonen nicht begehbar ist, sowie der Besuch des Neubaus zeigten: am Hauptsitz in Arlesheim ist nicht nur der Daumen grün. So erfüllt das neue Bürogebäude, welches direkt neben dem Garten angesiedelt ist, höchste Effizienz- und Nachhaltigkeitsstandards. Holzelemente aus einheimischem Buchenholz, recycelter Beton, Minergie-Eco, Minergie-P (mit Zertifizierung), eine Photovoltaikanlage und eine über Erdsonden betriebene Heizung und Kühlung. «Die Energieeffizienz ist Teil unserer Grundwerte, unserer Verantwortung und unseres Selbstverständnisses», erklärt Locher. Aber auch im täglichen Arbeitsgeschehen wird auf Effizienz geachtet: Im Neubau sind leere Arbeitsplätze als solche zu markieren, sodass sie nicht unbesetzt bleiben und Austauschmöglichkeiten im Grossraumbüro spielen eine zentrale Rolle.

 

Eigene Welt als Bereicherung

Genau in diesem Austausch liege auch die Idee des KMU-Frühstücks, weiss Manuel Ziegler. Der EnAW-Projektleiter organisierte das KMU-Frühstück in Arlesheim gemeinsam mit Dominique Schaad. «Mit den Frühstücken bringen wir die Teilnehmer aus dem KMU-Modell zusammen, sodass sie sich rund um das Thema Energieeffizienz austauschen und von Erfahrungsberichten profitieren können», so Ziegler. Das mit Erfolg, denn die Gäste zeigen sich begeistert: «Die Weleda ist eine eigene Welt, mit völlig anderen Strategien und Konzepten», sagt Jean-Pierre Robin von der Euphalt AG, der als Gast am Frühstück in Arlesheim teilnahm. «Das war extrem bereichernd.»

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