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KLIMASCHUTZ UND ENERGIEEFFIZIENZ IM KANTON ST. GALLEN

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Das Wichtigste in Kürze

36 425
Tonnen CO2 reduziert
283 195
Megawattstunden Massnahmenwirkung Energie
645
Betriebsstätten nehmen teil
385
Grossverbraucher nehmen teil
28
Millionen Franken eingespart
  • EFFIZIENTE KOOPERATION

    Im Kanton St. Gallen setzen Unternehmen an 645 Betriebsstätten ihre Klimaschutz- und Energieeffizienzziele mit dem Energie-Management der EnAW um. Die EnAW setzt seit 2001 als Intermediär zwischen Bund, Kantonen und den Unternehmen die im CO2- und Energiegesetz des Bundes und im Grossverbrauchermodell der Kantone (GVM*) formulierten Aufgaben der Wirtschaft um. Behörden und Unternehmen profitieren seit 2001 von dieser bewährten und effizienten Kooperation.

  • ERFOLGREICHES MODELL

    Die Schweiz hat sich für die Umsetzung der Klimaziele für eine Lenkungsabgabe entschieden, räumt aber den Unternehmen ein, alternativ zur Abgabe eine Verminderungsverpflichtung einzugehen. Die EnAW sorgt dafür, dass die Unternehmen ihre Verpflichtungen individuell und mit wirtschaftlichen Massnahmen erreichen. Die Resultate sind eindrücklich. Im Kanton St. Gallen erzielen die mithilfe der EnAW umgesetzten Massnahmen eine jährliche Wirkung von 36 425 Tonnen CO2 und 283 195 Megawattstunden Energie.

  • ZUKUNFTSORIENTIERTE LÖSUNG

    Wirtschaftlicher Klimaschutz, wie die EnAW ihn umsetzt, hilft der Schweiz, die Klimaziele zu erreichen und kommt bei den Unternehmen gut an. Denn hinter dem energetischen Fitnessprogramm stecken für die Unternehmen nicht nur CO2- und Energieeinsparungen, sondern auch Schweizer Franken – Franken, die oft wieder in innovative Effizienzmassnahmen investiert werden. Im Kanton St. Gallen waren es im Jahr 2020 rund 28 Millionen Franken.

* Grossverbraucher sind Unternehmen mit einem jährlichen Wärmeverbrauch von mehr als fünf Gigawattstunden oder einem Elektrizitätsverbrauch von mehr als 0.5 Gigawattstunden pro Betriebsstätte und Jahr.

Energieeffizienz steigt, CO2-Intensität sinkt

Mit den seit 2013 umgesetzten Massnahmen verbrauchen die Unternehmen im Kanton St. Gallen 137 225 Megawattstunden weniger Energie. Die Energieeffizienz liegt bei 113.6 Prozent.

Mit den seit 2013 umgesetzten Massnahmen der Unternehmen im Kanton St. Gallen ist der CO2-Ausstoss um 36 425 Tonnen gesunken. Heute liegt die CO2-Intensität bei 83.8 Prozent.

Der Schlüssel zum Erfolg: Wirtschaftliche Massnahmen

Jedes Unternehmen setzt einen individuellen Massnahmenkatalog um. Die Projekte sollen sich auch Rechnen: Hinter jeder eingesparten Kilowattstunde und Tonne CO2 stecken ausgewiesene Payback-Zeiten. Im Kanton St. Gallen sind Massnahmen in den folgenden Bereichen die bisher grössten Klimaschutz- und Energieeffizienztreiber der Wirtschaft:

  • PRODUKT- UND PROZESSMASSNAHMEN

    62 275 MWh/a 6650 t CO2/a 6 227 425 CHF/a

    Hier stehen das Hinterfragen von Prozessanforderungen, Prozess und Produktoptimierungen sowie Prozessumstellungen im Fokus. Pinch-Analysen sind dabei ein sehr nützliches Instrument und geben Investitionssicherheit. Pinch-Analysen werden vom Bundesamt für Energie (BFE) gefördert und sind deshalb zusätzlich interessant.

  • PROZESSWÄRME

    49 025 MWh/a 7290 t CO2/a 4 902 555 CHF/a

    Typische Massnahmen im Bereich Prozesswärme sind zum Beispiel die Wärmerückgewinnung, Abwärmenutzung, der Verzicht auf Dampf- und Heisswasseranlagen, weitere Temperaturniveauabsenkungen, richtige Erzeugerdimensionierungen, Verbrennungsluftvorwärmung oder bedarfsgerechte Regelungen. Auch die vom BFE geförderte Pinch-Analyse kann hier zum Einsatz kommen.

  • LÜFTUNG UND KLIMAKÄLTE

    27 335 MWh/a 2195 t CO2/a 2 733 620 CHF/a

    Eine richtige Dimensionierung der Kälteanlagen, Wärmedämmung, der Einsatz effizienter Antriebe, Temperaturniveauerhöhungen oder freies Kühlen (free cooling) sind mögliche Massnahmen, die im Bereich Lüftung und Klimakälte umgesetzt werden können. Aber auch Betriebsoptimierungen ohne grosse Investitionen und mit sehr guter Wirtschaftlichkeit wie eine bedarfsgerechte Regelung gehören hierher.

Nachgefragt bei der Energiefachstelle des Kantons St. Gallen

«ENERGIEEFFIZIENZ – EINE CHANCE FÜR UNTERNEHMEN.»

Philipp Dudli, Projektleiter Energieeffizienz in der Wirtschaft, Amt für Wasser und Energie des Kantons St. Gallen

  • WAS VERLANGT DER KANTON ST. GALLEN VON DEN UNTERNEHMEN?

    Die St. Galler Regierung hat beschlossen, dass die Energieeffizienz um durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr mit wirtschaftlichen Massnahmen zu erhöhen ist. Die rund 450 Grossverbraucher im Kanton St. Gallen sind seit dem Jahr 2014 verpflichtet, wirtschaftliche Effizienzmassnahmen umzusetzen.

  • WELCHE WEGE FÜHREN ZUM EFFIZIENZZIEL?

    Es gibt für die Grossverbraucher zwei Möglichkeiten: Der Abschluss einer Universalzielvereinbarung zum Beispiel mit der EnAW oder die Verpflichtung zur Energieverbrauchsanalyse und Umsetzung der Massnahmen mit dem Kanton.

  • WELCHE VORTEILE ERGEBEN SICH AUS EINER ZIELVEREINBARUNG MIT DER ENAW?

    «Alles aus einer Hand», lautet die Devise. Mit einer Universalzielvereinbarung erfüllen die Unternehmen neben den Grossverbraucherbestimmungen auch die Anforderungen für eine allfällige Rückerstattung der CO2-Abgabe und des Netzzuschlags. Ausserdem besteht die Möglichkeit der Gruppenbildung. Das gemeinsame Vorgehen mehrerer Unternehmen bietet weiteren Nutzen wie beispielsweise: Erfahrungsaustausch, schnelleres Erreichen von Energiezielen, gegenseitiger Abtausch und Kompensation von Leistungen.

  • IHR PERSÖNLICHES FAZIT?

    Ich halte es für wichtig, dass die Unternehmen in der Umsetzung weiterhin ihren Spielraum nutzen und frei wählen können, welche Massnahmen sie zur Zielerreichung umsetzen.

Praxisbeispiele im Kanton St. Gallen

    • 13.11.2019  • Actifs

      BESTNOTE FÜR DAS ENERGIE-MANAGEMENT

      Die Universität St. Gallen betreibt Lehre und Forschung auf höchstem Niveau. Abschreiben kommt aber nicht infrage – erst recht nicht bei der energetischen Betriebsoptimierung, denn: Die traditionsreichen Gebäude auf dem Rosenberg stehen unter Denkmalschutz. Herkömmliche Lösungen können deshalb meist nicht übernommen werden. In Zusammenarbeit mit der EnAW meistert die HSG seit 2014 aber auch diese Prüfung mit summa cum laude.

      Suite
    • 02.09.2019  • Actifs

      ENERGIEEFFIZIENT BESCHICHTET

      Die Hartchrom AG ist bekannt für innovative, hochwertige Oberflächenlösungen für Industriebetriebe mit höchsten Ansprüchen. Neben Know-how und einzigartigen Infrastrukturen braucht das vor allem eines: eine Menge Energie. Deshalb verpasst die zur STI Group gehörende Beschichtungsfirma gemeinsam mit der EnAW auch der Energiebilanz eine effiziente Politur.

      Suite
    • 07.11.2014  • Actifs

      Züger Frischkäse AG: über 1600 Tonnen CO₂ eingespart

      Der Milchverarbeiter Züger Frischkäse AG nimmt seit 2005 am Energie-Modell der EnAW teil. Dank der Umsetzung von insgesamt vier Massnahmenpaketen konnte der Betrieb bis heute über 1600 Tonnen CO₂ und fast 10000 Megawattstunden Energie pro Jahr einsparen.

      Suite

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