×

Faites le calcul.

Calculez les avantages d’une participation.

×

Votre interlocuteur aujourd’hui:
Carmen Engi

Die EnAW kontaktieren (overlay) FR

Il vous suffit de nous passer un coup de fil : +41 32 933 88 55

Sending
engi_600px

KLIMASCHUTZ UND ENERGIEEFFIZIENZ IM KANTON AARGAU

canton_logo

Das Wichtigste in Kürze

117 075
Tonnen CO2 reduziert
469 935
Megawattstunden Massnahmenwirkung Energie
638
Betriebsstätten nehmen teil
376
Grossverbraucher nehmen teil
47
Millionen Franken eingespart
  • EFFIZIENTE KOOPERATION

    Im Kanton Aargau setzen Unternehmen an 638 Betriebsstätten ihre Klimaschutz- und Energieeffizienzziele mit dem Energie-Management der EnAW um. Die EnAW setzt seit 2001 als Intermediär zwischen Bund, Kantonen und den Unternehmen die im CO2- und Energiegesetz des Bundes und im Grossverbrauchermodell der Kantone (GVM*) formulierten Aufgaben der Wirtschaft um. Behörden und Unternehmen profitieren seit 2001 von dieser bewährten und effizienten Kooperation.

  • ERFOLGREICHES MODELL

    Die Schweiz hat sich für die Umsetzung der Klimaziele für eine Lenkungsabgabe entschieden, räumt aber den Unternehmen ein, alternativ zur Abgabe eine Verminderungsverpflichtung einzugehen. Die EnAW sorgt dafür, dass die Unternehmen ihre Verpflichtungen individuell und mit wirtschaftlichen Massnahmen erreichen. Die Resultate sind eindrücklich. Im Kanton Aargau erzielen die seit 2013 umgesetzten Massnahmen eine jährliche Wirkung von 117 075 Tonnen CO2 und 469 935 Megawattstunden Energie.

  • ZUKUNFTSORIENTIERTE LÖSUNG

    Wirtschaftlicher Klimaschutz, wie die EnAW ihn umsetzt, hilft der Schweiz, die Klimaziele zu erreichen und kommt bei den Unternehmen gut an. Denn hinter dem energetischen Fitnessprogramm stecken für die Unternehmen nicht nur CO2- und Energieeinsparungen, sondern auch Schweizer Franken – Franken, die oft wieder in innovative Effizienzmassnahmen investiert werden. Im Kanton Aargau waren es im Jahr 2020 rund 47 Millionen Franken.

* Grossverbraucher sind Unternehmen mit einem jährlichen Wärmeverbrauch von mehr als fünf Gigawattstunden oder einem Elektrizitätsverbrauch von mehr als 0.5 Gigawattstunden pro Betriebsstätte und Jahr.

Energieeffizienz steigt, CO2-Intensität sinkt

Mit den seit 2013 umgesetzten Massnahmen verbrauchen die Unternehmen im Kanton Aargau 170 155 Megawattstunden weniger Energie. Die Energieeffizienz liegt bei 115.0 Prozent.

Mit den seit 2013 umgesetzten Massnahmen der Unternehmen im Kanton Aargau ist der CO2-Ausstoss um 117 075 Tonnen gesunken. Heute liegt die CO2-Intensität bei 83.9 Prozent.

Der Schlüssel zum Erfolg: Wirtschaftliche Massnahmen

Jedes Unternehmen setzt einen individuellen Massnahmenkatalog um. Die Projekte sollen sich auch Rechnen: Hinter jeder eingesparten Kilowattstunde und Tonne CO2 stecken ausgewiesene Payback-Zeiten. Im Kanton Aargau sind Massnahmen in den folgenden Bereichen die bisher grössten Klimaschutz- und Energieeffizienztreiber der Wirtschaft:

  • PROZESSWÄRME

    133 950 MWh/a 26 670 t CO2/a 13 394 810 CHF/a

    Typische Massnahmen im Bereich Prozesswärme sind zum Beispiel die Wärmerückgewinnung, Abwärmenutzung, der Verzicht auf Dampf- und Heisswasseranlagen, weitere Temperaturnivauabsenkungen, richtige Erzeugerdimensionierungen, Verbrennungsluftvorwärmung oder bedarfsgerechte Regelungen. Auch die vom Bundesamt für Energie (BFE) geförderte Pinch-Analyse kann hier zum Einsatz kommen.

  • PRODUKT- UND PROZESSMASSNAHMEN

    98 755 MWh/a 11 915 t CO2/a 9 875 430 CHF/a

    Hier stehen das Hinterfragen von Prozessanforderungen, Prozess- und Produktoptimierungen sowie Prozessumstellungen im Fokus. Pinch-Analysen sind dabei ein sehr nützliches Instrument und geben Investitionssicherheit. Pinch-Analysen werden vom BFE gefördert und sind deshalb zusätzlich interessant.

  • SUBSTITUTION

    48 980 MWh/a 68 630 t CO2/a

    Bei der Substitution geht es um die Umstellung der Wärmeerzeugung auf ökologischere, wenn möglich sogar CO2-neutrale Energieträger wie zum Beispiel Wärmepumpen oder Holzfeuerungen. Auch der Anschluss an einen Wärmeverbund gehört in diese Kategorie. Eine Substitution ist auch die Umstellung von Öl auf Gas.

Nachgefragt bei der Energiefachstelle des Kantons Aargau

«DIE UNTERNEHMEN SIND AUF KURS.»

Adrian Fahrni, Leiter Abteilung Energie, Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau

  • WAS VERLANGT DER KANTON AARGAU VON DEN UNTERNEHMEN?

    Gestützt auf das kantonale Energiegesetz vom 1. September 2012 vollzieht der Kanton Aargau die Grossverbraucher-Bestimmungen zur Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen. Im Aargau gibt es rund 600 Grossverbraucher, die meisten von ihnen haben Zielvereinbarungen unterschrieben.

  • HABEN DIE UNTERNEHMEN IHRE ZIELE ERFÜLLT?

    Anders als in anderen Kantonen hat sich der Kanton Aargau keine jährliche Zielgrösse in Bezug auf die Einsparung gesteckt. Unser Ziel ist es, dass wirtschaftlich zumutbare Massnahmen umgesetzt werden. Viele Unternehmen haben viel in die Energieeffizienz investiert und sind wir auf einem sehr guten Kurs.

  • WELCHE ROLLE SPIELT DIE ENAW DABEI?

    Die EnAW erleichtert uns die Umsetzung der Gesetze und macht unsere Arbeit effizienter.

  • IHR PERSÖNLICHES FAZIT?

    Ich bin der Meinung, dass die Komplexität sowie der administrative Aufwand für die Unternehmen bei der Inanspruchnahme und Teilnahme von nationalen Programmen reduziert werden sollten. Es braucht die richtigen Rahmenbedingungen, um Investitionen zu tätigen. Gepaart mit den erforderlichen und nachgefragten Informationen sind das Aspekte, die Unternehmen ermuntern, auch weiterhin in Energieeffizienz und somit in den Standort Schweiz zu investieren.

Praxisbeispiele im Kanton Aargau

    • 17.03.2020  • Actifs

      CHAUFFER GRÂCE À LA CHALEUR DES NAPPES SOUTERRAINES

      Les halles de production de Schenker Stores SA sont implantées non loin de l'Aar. Dans cette zone, les nappes d'eaux souterraines affleurent presque, aussi l'entreprise les utilise-elle pour chauffer ses bâtiments au moyen de pompes à chaleur, qui emploient la chaleur des eaux souterraines. Peut-on imaginer projet plus durable ?

      Suite
    • 25.11.2020  • Actifs

      MIT KLEINEN VERÄNDERUNGEN GROSSES BEWIRKEN

      Wer auch nach über 140 Jahren noch konkurrenzfähig ist, stellt sich clever an. Die aargauische Grosshändlerin Antalis stellt das unter Beweis. Sie setzt nebst einem ausgeklügelten und vielfältigen Produkteangebot auf Reaktionsfähigkeit und Effizienz – auch im Energiebereich. Seit fünf Jahren nimmt die Antalis deshalb Betriebsoptimierungen vor. Bei den dafür benötigten Massnahmen wird sie von der EnAW tatkräftig unterstützt.

      Suite
    • 27.03.2019  • Actifs

      EINE PRISE ABWÄRME FÜR SHRIMPS

      Die Schweizer Salinen versorgen die ganze Schweiz mit Salz: die Siedesalzproduktion ist energieintensiv. Deshalb zählt der Salzproduzent in Sachen Energie-Management auf die Zusammenarbeit mit der EnAW. Wie innovativ die Salinen in diesem Bereich unterwegs sind, zeigt ihr neustes Projekt: Überschüssige Abwärme aus der Produktionsstätte in Riburg versorgt eine Gourmetshrimps-Produktion mit Energie und Salz.

      Suite

Résultats dans les cantons

 Toute la suisse
map_ch VD VS NE BE SO BS BL AG ZH JU SH TG SG AI AR GR GL SZ ZG LU NW OW UR TI FR VD GE GE VS VD NE BE SO BS BL AG ZH JU SH TG SG AI AR GR GL SZ ZG LU NW OW UR TI FR GE GE