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Effiziente Mischung aus Theorie und Praxis

Soviel stand spätestens nach der 17. EnAW-Fachtagung fest: Ob Engagement der Wirtschaft, sinnvolle Regulierungen, wissenschaftliche Errungenschaften oder gesunder Menschenverstand – für eine erfolgreiche Zukunft braucht es alles.

Dienstag, 6.November 2018 – Anpfiff zur 17. EnAW-Fachtagung im World Trade Center Zürich. Anpfiff? Urs Gredig, bewährter Moderator des jährlichen Events, begrüsst die rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und heisst Ruedi Minsch mit den Worten «Fussballtrainer der Wirtschaft» auf der Bühne willkommen. Im fast schon zur Tradition gewordenen Dialog zum Auftakt der Fachtagung zeigt sich der Präsident der EnAW zuversichtlich. Zu Beginn der zweiten Halbzeit der laufenden CO2-Gesetzperiode sei das Spiel bereits gewonnen. Die CO2-Reduktionsziele für 2020 hat die Wirtschaft schon erreicht. Mehr noch – die Unternehmen haben sie übertroffen. «Das Prinzip der Zielvereinbarungen funktioniert und ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch ein System, das sich bewährt hat», so Minsch. Anlass zum Zurücklehnen sei dies aber kaum. «Die Wirtschaft muss auch in Zukunft fleissig bleiben und bis zur 90. Minute alles geben».

 

Bühne frei

Bewährt hat sich die EnAW auch bei den Teilnehmern. Eine Kundenzufriedenheitsstudie hat beste Resultate ergeben. Die EnAW ist ein Fels in der Brandung. Sie nimmt den Unternehmen viele Schwierigkeiten ab und geniesst grosses Vertrauen. Beste Voraussetzungen für Jacqueline Jakob, die die Geschäftsleitung der EnAW per 1.1.2019 übernimmt. Mit ihrem «ökologischen Gen» ist die Power-Frau für ihre neue Herausforderung bestens gewappnet.


 

An einem Strang ziehen

Das Programm glänzte einmal mehr mit aufschlussreichen Referaten aus der Praxis. Benoît Revaz, Direktor des Bundesamts für Energie (BFE), bot Einblicke in die Energie-Strategie des Bundes. Prof. Dr. Lino Guzzella begeisterte mit Pioniergeist, Neuem aus der Wissenschaft und motivierenden Statistiken zu den Leistungen der Industrie im Energiebereich. Für den Präsidenten der ETH Zürich ist klar: «Wir müssen die Welt verändern». Dass es dafür sinnvolle Regulierungen braucht, weiss auch Dr. Ludwig Hasler. Für den Publizisten und Philosophen müssen Regeln das Spiel stets beleben, aber nicht ruinieren. Ob philosophische, wissenschaftliche oder wirtschaftliche Sichtweisen – eines ist für alle gesetzt: Für eine erfolgreiche Zukunft braucht es Willen, Handlungsspielraum und stabile Rahmenbedingungen für die Unternehmen.

 

«Die EnAW hat beim Wettbewerb prix naturemade des Vereins für umweltgerechte Energie VUE den Hauptpreis für die energieneutrale Durchführung der Fachtagung 2017 gewonnen. Mit dem Preisgeld im Wert von 15 000 Franken werden künftig die Energie-Modell-Gruppensitzungen zwei Jahre energieneutral durchgeführt. Dazu hat die EnAW Effizienzmarkt-Übererfüllungen von elf KMU erworben, die eine EnAW-Zielvereinbarung abgeschlossen haben. Ein herzlicher Dank für die bemerkenswerten Leistungen und für die Teilnahme am Effizienzmarkt gilt folgenden Unternehmen: Lidl Schweiz AG, Hartchrom AG, Mettler-Toledo GmbH, Lateltin AG, Albis Technologies AG, Dr. U. Reinhard AG (Adler-Apotheke), Berufsfachschule Baden, BBB, Lekkerland (Schweiz) AG, City Sport & Gesundheit, Hotel Central Plaza AG, Landromatic SA.»

 

Inspirierende Denkanstösse

Das Podium lieferte den Diskussionsstoff für die Mittagspause. Dr. Sonja Studer, Mitglied der Geschäftsleitung von Swissmem, appellierte an die Eigeninitiative der Industrie. In den anschliessenden Fachreferaten ging es um Themen, Fragestellungen und Tipps rund um Energieeffizienz. Wem die Extraportion Herzblut fehlte, kam spätestens beim Schlussreferat von Prof. Dr. Thierry Carrell auf seine Kosten. Innovationen und spannende Anekdoten rund um das Thema Herzchirurgie rundeten die 17. EnAW-Fachtagung ab.

 

Wussten Sie, dass…

  • die neue Geschäftsführerin der EnAW, Jacqueline Jakob, mit dem Velo zur EnAW-Fachtagung angereist ist?
  • über 300 Teilnehmer im World Trade Center anwesend waren?
  • Urs Gredig vor der Veranstaltung 1.5 Stunden im Stau stand?
  • die EnAW bestens mit Fussball vergleichbar ist und vor dem Ende der zweiten Halbzeit das Spiel bereits gewonnen hat?
  • Benoît Revaz trotz 20 Jahren im Geschäft seine eigene Stromrechnung nicht ganz versteht?
  • der EnAW-Kahn dank Rochus Burtscher, der die Rolle des Geschäftsführers ad interim übernommen hat, in den vergangenen Monaten laut Ruedi Minsch super auf Kurs gehalten wurde?
  • Ludwig Hasler der Meister der Abfalltrennung ist?
  • sich Lino Guzzella keinen Ferrari leisten kann?
  • die Fachtagung dank den Übererfüllungen der Migros Genossenschaft Zürich erneut energieneutral war?
  • Erich Kalbermatter die EnAW-Fachtagung bereits seit 15 Jahren organisiert?
  • Thierry Carrell bei über 12 000 Eingriffen als Operateur, Lehrer und Assistent mitgewirkt hat?
  • unter seiner Führung 70 Dissertationen und 23 Habilitationen entstanden sind?

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