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«Die gute Ausgangslage der Schweiz muss genutzt werden.»

Remo Lütolf ist Landeschef von ABB Schweiz. Im Interview erklärt er, wie die Schweiz ihre Stärken in der Klimapolitik ausspielen kann und wo man mit Technologien von ABB zwischen 20 und 60 Prozent Energie einsparen kann.

ABB spricht im Zusammenhang mit Innovationen im Effizienzbereich von «smarten Lösungen für die Energiezukunft». Bitte sagen Sie uns, was es damit genau auf sich hat.

Globale Trends wie der steigende Energiebedarf, die Ressourcenknappheit oder der Klimawandel stellen die Gesellschaft vor grosse Herausforderungen. Smarte, also intelligente Technologien können massgeblich dabei helfen, diese Herausforderungen zu meistern. Entlang der gesamten Energiekette – von der Gewinnung der Primärenergie über die Stromerzeugung, -übertragung und -verteilung bis zur Nutzung in Industrie, Verkehr und Gebäuden – geht bis zu 80 Prozent der Energie verloren. Produkte und Systeme von ABB können diese Verluste um 20 bis 30 Prozent verringern.

 

Weltweit profitieren Unternehmen von Technologien von ABB – vielfach ohne es direkt zu wissen. Welche Ihrer Produkte und Anwendungen sind speziell auch für kleine und mittelgrosse Betriebe, die beispielsweise am KMU-Modell der EnAW teilnehmen, interessant?

ABB bietet eine Vielzahl von Produkten an, die für KMU interessant sind. Dazu gehören neben intelligenten Roboteranwendungen auch energieeffiziente Motoren und Antriebe. Gerade drehzahlgeregelte Antriebe ermöglichen Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent und können vielfältig eingesetzt werden. Ein weiteres Beispiel ist die intelligente Gebäudetechnik: Das KNX-System ermöglicht eine vernetzte Steuerung von Licht, Storen, Heizung und Klimaanlage. Bis zu 60 Prozent der Energie kann damit eingespart werden.

 

Wie beeinflusst Sie die schweizerische im Vergleich zur internationalen Klimapolitik bei der Entwicklung umweltschonender Produkte?

Es gilt, die gute Ausgangslage der Schweiz zu nutzen. Denn die Stärken der Schweiz sind auch die Stärken von Unternehmen wie ABB Schweiz, insbesondere Innovation und Qualität. Damit können wir massgeblich zur Gestaltung der Energiezukunft beitragen. Voraussetzung dafür sind einerseits Rahmenbedingungen, in denen sich die besten und effizientesten Technologien durchsetzen und andererseits eine konstruktive Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

 

ABB ist im September 2014 dem UN-Netzwerk zur Förderung energieeffizienter Technologien beigetreten. Welche Aufgaben übernimmt ABB in diesem Netzwerk?

ABB unterstützt die Vereinten Nationen mit Fachwissen zu energieeffizienten Motoren und Transformatoren. Mit dem Know-how von ABB können so Regierungen bei der Entwicklung politischer Massnahmen zur Beschleunigung von Energieeinsparungen unterstützt werden.

 

Welchen Mehrwert bietet die EnAW aus Ihrer Sicht ihren Teilnehmern?

Die EnAW bietet eine kompetente Unterstützung bei der Entwicklung und Durchsetzung betriebsspezifischer Energieeffizienzmassnahmen. So wird es möglich, mit weniger mehr zu erreichen – und zwar durch ökonomisch und ökologisch sinnvolle Investitionen. Schliesslich sollen energieeffiziente Massnahmen auch kosteneffiziente Massnahmen sein.

 

Wie sieht die Zusammenarbeit von ABB Schweiz mit der EnAW aus?

Die Partnerschaft zwischen ABB Schweiz und der EnAW besteht seit 2001. Seither pflegt ABB Schweiz einen regelmässigen Austausch mit der EnAW und hat kürzlich eine Zielvereinbarung bis 2022 abgeschlossen. ABB Schweiz hat ihre CO2-Emmissionen seit 1990 halbiert und investiert kontinuierlich in zusätzliche Nachhaltigkeitsprojekte.

Seit 2013 ist Remo Lütolf Landeschef von ABB Schweiz. Der promovierte Elektrotechniker ist seit 1999 in verschiedenen Funktionen für ABB Schweiz tätig.

Zur Person

Seit 2013 ist Remo Lütolf Landeschef von ABB Schweiz. Der promovierte Elektrotechniker ist seit 1999 in verschiedenen Funktionen für ABB Schweiz tätig.

ABB Schweiz

ABB ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in den Bereichen Energieversorgung, Industrie, Transport und Infrastruktur, ihre Leistung zu verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. In der Schweiz beschäftigt ABB rund 6850 Mitarbeitende an über 20 Standorten.